Textiler-Festkörper

Aus E-Symposion tec-tex: Technische Textilien in interdisziplinärer Sicht
Wechseln zu: Navigation, Suche

Textiler-Festkörper
Oberbegriff für textile Probenkörper, bei einer physikalischen Analyse ihres Verhaltens gebräuchlich. Der T-FFaser . findet sich bei beliebigen Aufmachungen: T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] , Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] , GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] , Gewebe, Maschen-Stoff, Vlies, Vlies-Stoff, Pol-Stoff, Laminat. Anhand der Faser-Mobilität im Festkörper sind zwei Typen zu unterscheiden: (1) Im Standard-Festkörper können sich Fasern bei Verformungen "gleitend", also reibschlüssig bewegen; sie sind nicht durch Schlichte, Bindemittel, Schweiss-Punkte usw. formschlüssig fixiert. (2) Im VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Festkörper sind die Fasern mittels Schlichte, Bindemittel, Schweiss-Punkte usw. miteinander verklebt, so dass eine "gleitende" Umlagerung erst nach dem Bruch derartiger Klebepunkte auftreten kann. Synonyme: Festkörper.
vgl: Textiler-Festkörper; Verklebung; Prüfung; Haptik; Funktionalisierungs-Substanzen; Faser-Umlagerung; Aufmachungsform

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Inhaltsverzeichnis
Navigation
Werkzeuge