Hydrophobie

Aus E-Symposion tec-tex: Technische Textilien in interdisziplinärer Sicht
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Hydrophobie
Der Begriff charakterisiert das Verhalten von Oberflächen gegenüber Wasser und wässrigen Flüssigkeiten. Die Benetzbarkeit als eines der wesentlichen Hydrophobie-Merkmale spielt bei Textilien eine besonders grosse Rolle. (1) Der Beitrag "textiler" Poren zur Hydrophobie erschwert die quantitative Bewertung bei GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Oberflächen. (2) Hydrophobes Verhalten ist entweder faserspezifisch (zBzum Beispiel : ausgeprägte H. von Polyolefin-Fasern) oder resultiert aus einer Behandlung (zBzum Beispiel : mittels hydrophobierend wirkender T-Präparationen ("Silikonisierung")). (3) Hydrophobe textile Oberflächen wirken nicht zwangsläufig schmutzabweisend. (4) "Super-Hydrophobie" als klassisches Beispiel der Bionik-Forschung.("Lotus"-Effekt) basiert nicht nur auf einer hydrophoben Oberfläche, sondern auch auf einer mit "Mikro-Noppen" strukturierten Oberfläche, die den adhäsiven Kontakt mit Partikeln/Tröpfchen minimiert. Gegenüber Kondensaten, einem ubiquitären Begleitstoff von Industrie-Abluft, kann der Effekt versagen.
vgl: Hydrophobie; Oberflächen-Eigenschaften; Benetzbarkeit

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