GlossSammlg120306

Aus E-Symposion tec-tex: Technische Textilien in interdisziplinärer Sicht
Wechseln zu: Navigation, Suche

KAT.Kategorie mit Erläuterungen Hauptseite

Vorbemerkungen: Die textile Terminologie zeichnet sich durch grosse regionale und branchentypische Variationen aus. (1) Deshalb werden die verwendeten Begriffe mittels eines Glossars erläutert und durch Synonyme ergänzt. Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert. (2) Die im Glossar enthaltenen Begriffe werden einzeln auf "Seiten" erläutert. Der Leser gelangt zu ihnen mittels eines Klicks auf blau eingefärbte Begriffe, die sich sowohl in der Glossar-Kurzfassung als auch in allen Beiträgen (jeweils in der 1. Zeile des betreffenden Absatzes) befinden. (3) Die auf den "Seiten" enthaltenen Begriffs-Erläuterungen sind relativ detailliert gehalten, weil sie sich vorrangig an Anwender richten. (4) Der Leser findet Im Wikipedia-"Lexikon" oder in anderen online erreichbaren Fundorten zu zahlreichen Begriffen alternative oder ergänzende Angaben.


Abbau
vgl: Alterungs-Verhalten

Alt-Textilien
Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] , deren anwendungsspezifische Eigenschaften infolge von Gebrauchsbeanspruchungen irreversibel beeinträchtigt sind, zBzum Beispiel . hinsichtlich des Kraft-Dehnungs- und des Weiterreiss-Verhaltens. Bei Recycling-Bemühungen müssen deshalb qualitativ minderwertige Alt-Textilien strikt von Produktions-Abfällen unterschieden werden. Klassische Beispiele für Alt-Textilien: (1) Textile Komponenten der PKW-Innenausstattung nach 10- bis 15-jähriger Nutzung; (2) Schutz-Kleidung nach 200 Wäschen. Synonyme: Hadern; Lumpen; TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Abfälle.
vgl: Alt-Textilien

Alterung
vgl: Alterungs-Verhalten; Beständigkeit

Alterungs-Beständigkeit
vgl: Alterungs-Verhalten

Alterungs-Verhalten
Zeitabhängige irreversible Veränderung anwendungsrelevanter Eigenschaften. (1) Sie ist - trotz sachgerechter Nutzung - faktisch bei allen T-Fasern und daraus hergestellten Produkten zu beobachten. Ursachen sind physikalische oder chemische oder biologische Schädigungen. Alterungsbedingte Eigenschafts-Veränderungen können sich bereits nach eintägiger Einwirkungsdauer bemerkbar machen, aber auch erst nach mehrjähriger Exposition. Allerdings kann eine Vorschädigung, entstanden bei der Herstellung/Verarbeitung des TexHalbzeugs oder des TecProdukts, eine beschleunigte Alterung auslösen. (2) Nicht als Alterung sind zu bewerten: (2.1) negative Eigenschafts-Veränderungen, die bereits bei der Herstellung/Verarbeitung entstanden sind (Beispiel: thermische Schädigung bei einer Thermofixierung); (2.2) kurzzeitig eintretende Schädigung bei unsachgemässer Nutzung (Beispiel: Laugen-Einwirkung bei bekannter Alkali-Empfindlichkeit). (3) Die Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]] ist für die Abschätzung/Bewertung des Alterungs-Verhaltens sehr hilfreich, weil die "Produkt-Qualifikation" als Ergebnis der Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]] wesentlich vom Alterungs-Verhalten abhängt. Bei einer vorzeitigen, dh.das heisst unerwartet raschen Alterung erweist sich das Produkt als "ungeeignet". (4) Das Alterungs-Verhalten wird vorrangig mittels der Umweltsimulations-Technik geprüft, die - realitätsnah konzipiert - durch Nutzung der entscheidenden Stress-Faktoren zeitraffend aussagekräftige Ergebnisse liefert. Als klassisches Beispiel solcher Simulations-Prüftechnik ist die Belichtung in Verbindung mit einer Bewetterung und/oder mit einer Wärme-Behandlung zu betrachten. Die Umweltsimulation nutzt allerdings inzwischen eine sehr breite Palette von Stress-Faktoren, zBzum Beispiel . "Schad"-Gase, Stäube, korrosiv wirkende Flüssigkeiten, biologische Systeme, verschiedenartige mechanische Belastungen. (5) Die TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Industrie fungierte in Verbindung mit Farbstoff-Herstellern vor einem Jahrhundert als industrieller Vorreiter der Produkt-Qualifikation, denn die "Deutsche Echtheits-Kommission" entwickelte in ihrem Auftrag sukzessiv eine beeindruckend grosse Palette von Farb-"Echtheitsprüfungen", Das Prüf-Prinzip findet sich in der aktuellen Umweltsimulations-Prüftechnik, die aber bisher von der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Industrie kaum beachtet wurde. Synonyme: Abbau; Alterung; Alterungs-Beständigkeit; Alterungs-Vorgänge; Degradation; Langzeit-Schädigung; Lebensdauer; Standzeit.
vgl: Alterungs-Verhalten; Eignungs-Prüfung; Beständigkeit; Pflege; Eigenschaft

Alterungs-Vorgänge
vgl: Alterungs-Verhalten

Antistatik
vgl: Antistatisches-Verhalten

Antistatisches-Verhalten
Fähigkeit eines Textils, elektrostatische Aufladung abzubauen. (1) Solche Aufladung entsteht beispielsweise infolge einer Reibungs-Beanspruchung bei der Herstellung, Verarbeitung oder Nutzung von Textilien. (2) Für den Abbau eignen sich verschiedenartige Wirkungsmechanismen, zBzum Beispiel . ein Antistatikum; eine leitfähige Komponente im Faser-Polymer; eine leitfähige Substanz im Faser-Querschnitt (zBzum Beispiel . ein Carbon-Film); ein im Luftstrom transportierter Ionen-Schauer. (3) In Ausnahmefällen ist eine gewisse Aufladungs-Neigung erforderlich, zBzum Beispiel . bei Flock, bei Spreiz-Kabeln. Synonyme: Antistatik; Aufladung; elektrostatische-Aufladung; elektrostatisches-Verhalten; Entladung; Kleb-Neigung; Leitfähigkeit.
vgl: Eigenschaft; Antistatikum; Antistatisches-Verhalten

Antistatikum
ZusatzstoffSammelbegriff für Wirksubstanzen, die bei Herstellung oder , der in flüssiger Form auf T-Fasern oder auf TexHalbzeuge aufgetragen wird, um eine elektrostatische Aufladung zu unterbinden oder kontrolliert/einstellbar zu reduzieren. (1) Als Standard-Antistatika mit Langzeit-Wirkung dienen chemische Substanzen, die sich in geringer Menge (0,1 bis 1 Masse-Prozent) auf der textilen Oberfläche befinden. (2) Die antistatische Wirksamkeit hängt wesentlich vom Umgebungsklima ab: bei 80% relativer Luftfeuchte wirken selbst einfache Produkte; bei 10% relativer Luftfeuchte versagen viele Antistatika.
vgl: Antistatikum; Antistatisches-Verhalten; T-Präparation; SP-Faser

anwendungsorientiert
Eigenschaftswort (Adjektiv), das Zusammenhänge aufzeigt: (1) Die Formulierung "anwendungsorientierte VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs" illustriert spezielle Behandlungsbedingungen: Das TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] wird so veredelt, dass die Anwender-Anforderungen optimal erfüllt werden, also keine textile Routine-Behandlung erfolgt. (2) Die Formulierung "anwendungsorientierte EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] " besagt, dass es sich um eine für die Anwendung bedeutsame TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] handelt, die "massgeschneidert" eingestellt werden muss. Diese Forderung kann beliebige Eigenschaften und Merkmale betreffen, also beispielsweise den Weiterreiss-Widerstand, die Oberflächen-EigenschaftenWesentliche einstellbare Eigenschaften Technischer Textilien: Verhalten gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), Adhäsivität, elektrostatisches Verhalten. [[Oberflächen-Eigenschaften]] (zBzum Beispiel Hydrophobie); eine besonders geringe Brennbarkeit, eine besonders grosse Alterungs-Beständigkeit. (3) Der Begriff "anwendungsorientiert" korrespondiert mit zwei Fachbegriffen: "funktional" (also eine funktionsgerechte VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] ) sowie "funktionell" (also eine leistungsfähige, eine wirksame Behandlung). Synonyme: anwendungsspezifisch; funktional; funktionell; massgeschneidert.
vgl: anwendungsorientiert; funktional; Veredlung; Eigenschaft; TecProdukt; TexHalbzeug

anwendungsspezifisch
vgl: anwendungsorientiert

Aufladung
vgl: Antistatisches-Verhalten

Auflage-Masse
Masse einer Wirksubstanz, die mittels einer Träger-Flüssigkeit auf ein TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] appliziert wird. Die Wirk-Substanz kann in der Trägerflüssigkeit gelöst oder dispergiert sein oder als Kolloid vorliegen. Diese Wirksubstanz-Masse ist wesentlich kleiner als die Masse des Flüssigkeits-Volumens, aber grösser als jene Wirksubstanz-Masse, die bei einer nachträglichen PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] mittels Extraktion der Wirksubstanz vom TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] oder ähnlicher Methoden ermittelt wird. Dieser "Schwund" kann verschiedenartige Ursachen haben, zBzum Beispiel : Anteile der Wirksubstanz diffundieren zeitabhängig ins Faserinnere; Wirksubstanz migriert innerhalb einer Aufmachungseinheit (Ballen, Baum, Spule) infolge von Kapillar-Effekten. Synonyme: Auflagemenge; Auftrag; Präparations-Auftrag; Produkt-Auftrag; Wirksubstanz-Auftrag.
vgl: Auflage-Masse; T-Präparation

Auflagemenge
vgl: Antistatisches-Verhalten; Auflage-Masse

AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]]
Zu einer AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. gehören zahlreiche Aufmachungen. Beim T-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] sind dies zBzum Beispiel . FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] , FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] , Zwirn, Effekt-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Umwinde-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] . Jede derartige AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] kann wiederum zahlreiche Varianten enthalten; bei der AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] zBzum Beispiel . sind dies: Ring-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Rotor-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Kompakt-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Kamm-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Streich-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] .
vgl: Aufmachung; Aufmachungsform

Aufmachungseinheit
Sammelbegriff für Material-Einheiten, die sich für Transport oder Lagerung von T-Fasern, Garnen oder T-Stoffen eignen, zBzum Beispiel : Ballen, Wickel, Flor, Pelz, Spule, Cops, Baum.
vgl: Aufmachungseinheit; Aufmachungsform; Aufmachung

AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]].
Textilien liegen - von Ausnahmen abgesehen - in drei verschiedenen Aufmachungsformen vor: als T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] , als GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] und als T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] . Innerhalb einer AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. existieren viele unterschiedliche Aufmachungen, zBzum Beispiel . beim T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] : Gewebe, Gewirke, Gestrick, Filz, Vlies, Vlies-Stoff.
vgl: Aufmachungsform; Garn; T-Faser; T-Stoff

Aufrauung
vgl: Scheuerung; Haarigkeit

Auftrag
vgl: Auflage-Masse

Avivage
vgl: T-Präparation

Bahnenware
Stoffbahn mit einer Mindestlänge von cazirka 5 m und einer Mindest-Bahnbreite von cazirka 0,5 m; geringere Breiten werden als Band ("Bandgewebe") oder als Streifen bezeichnet. Der T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] kann sich in einem beliebigen Bearbeitungszustand befinden. Synonym: Coupon; Warenbahn.
vgl: Aufmachungseinheit; Bahnenware; T-Stoff

Ballon-Stoff
Luft-undurchlässiges Gewebe, aus FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] bestehend; gasdicht beschichtet; mit sehr grosser Weiterreiss- und Nahtausreiss-Festigkeit; grosser Licht- und UV-Beständigkeit; hoher Fadendichte; geringer Flächen-Masse. Zusätzliche Anforderungen hängen vom Ballon-Typ ab: (1) Heissgas-Ballon: Faser-Art und Flächenmasse hängen von der Position des Stoff-Abschnittes im Ballon ab; teilweise hochtemperaturbeständig; teilweise unbrennbar. (2) Traggas-Ballon: sehr hohe Wölb-Festigkeit; insgesamt unbrennbar.
vgl: Ballon-Stoff; T-Stoff

Band-Haftung
vgl: Faser-Haftung

Benetzbarkeit
Wesentliches Merkmal in der Gruppe Oberflächen-EigenschaftenWesentliche einstellbare Eigenschaften Technischer Textilien: Verhalten gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), Adhäsivität, elektrostatisches Verhalten. [[Oberflächen-Eigenschaften]] . Sie ist zwar in weiten Grenzen mittels geeigneter T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] einstellbar, aber wegen der PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] , wegen der kleinen Faser-Dicke und wegen hoher Anforderungen an die Wasch-Beständigkeit des Effekts schwierig zu erreichen.
vgl: Benetzbarkeit; Hydrophobie; Oberflächen-Eigenschaften; Veredlung

BeschichtungMehrdeutig. (1) Schicht-Bildung bei einer Veredlungs-Behandlung. (2) Entstandene Schicht als Behandlungsergebnis. [[Beschichtung]].
Mehrdeutiger Begriff; in vielen Industrie-Zweigen geläufig. Im Hinblick auf TecProdukte beschreibt der Begriff folgendes: (1) "BeschichtungMehrdeutig. (1) Schicht-Bildung bei einer Veredlungs-Behandlung. (2) Entstandene Schicht als Behandlungsergebnis. [[Beschichtung]]. kann bedeuten: einen Prozess-Schritt bei der VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] von TexHalbzeugen; aber auch das Behandlungs-Ergebnis, also die entstandene Schicht. (2) Die Beschichtungs-Schicht ist nicht an T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Flächen gebunden; auch Garne und T-Fasern werden beschichtet; zBzum Beispiel : Cord (Spezial-Zwirn). (3) Weil sich die Schicht anwendungsbedingt zumeist durch eine grosse Biegsamkeit auszeichnen muss, werden vorrangig Substanzen mit Elastomer-Charakter eingesetzt. (4) Bei T-Stoffen kann die Schicht einseitig oder beidseitig aufgetragen sein. (5) Leicht-Beschichtungnur eine Stoff-Seite ist beschichtet, und der textile Charakter bleibt erhalten. [[Beschichtung]] : In der Regel gilt: Nur eine der beiden Stoff-Seiten ist beschichtet und der Beschichtungsmasse-Anteil ist geringer als der Anteil der Stoff-Flächenmasse. Typischer Vertreter: T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] mit mikroporöser PU-BeschichtungMehrdeutig. (1) Schicht-Bildung bei einer Veredlungs-Behandlung. (2) Entstandene Schicht als Behandlungsergebnis. [[Beschichtung]]. , wobei der textile Charakter erhalten bleibt. (6) Schwer-Beschichtungbeide Stoff-Seiten sind beschichtet und der textile Charakter fehlt. [[Beschichtung]] : Beide Stoff-Seiten sind beschichtet und der Beschichtungsmasse-Anteil ist erheblich grösser als der Anteil der Stoff-Flächenmasse. Der textile Charakter fehlt. Typische Vertreter: Gewebe-armierte Transport-Bänder, Förder-Gurte, viele Planen, Leichtbau-Membranen. (7) Die drei textilüblichen Prozess-Schritte Beschichten, Kaschieren und Imprägnieren lassen sich nicht eindeutig unterscheiden: Weder die zu applizierenden Substanzen noch deren Konsistenz noch die für die Applikation und Verfestigung angewandte Verfahrenstechnik noch die Schicht-Anordnung (einseitig, zweiseitig, vollständig) differenzieren ausreichend. Synonyme: coat; coating; Film
vgl: Beschichtung; TecProdukt; T-Stoff; Zusatz-Stoff

Beständigkeit
Sammelbegriff zur qualitativen Charakterisierung des TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Verhaltens gegenüber schädigenden Einwirkungen. Synonyme: Widerstand; Alterung; Schädigungs-Anfälligkeit; Lebensdauer.
vgl: Beständigkeit; Eigenschaft


Biege-Verhalten: Praktische Bedeutung
Als wesentliche textile EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] eröffnet und begrenzt B-VhVerhalten viele anwendungstechnische Möglichkeiten, beeinflusst wesentlich das Verarbeitungs-Verhalten und unterstützt die Qualitäts-Bewertung. Dazu einige Beispiele: Bei TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Anwendungen (Beispiele): (1) TecProdukte und technische Produkte bei Biegewechsel-Beanspruchungen: umlaufende Bahnen, zBzum Beispiel : Bänder, Riemen, Seile, Gurte; atmende Faltenbälge; rotierende Verbundstoffe (zBzum Beispiel . Reifen); gebrauchsbedingte Falten in Synthese-Leder, in beschichteten Stoffen (Planen, Membranen). (2) 'Zugbeanspruchte T-Stoffe: im Faden bzw in der einzelnen T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] entstehen zusätzliche Biege-Verformungen: wegen des bindungsbedingt gekrümmten Faden-Verlaufs bei Geweben, wegen des maschenförmigen Faden-Verlaufs bei Maschen-Stoffen und wegen des schlingen- bzw schlaufen-förmigen T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Verlaufs bei vernadelten Vliesen. (3) Wieder-Erholung nach einer kompressionsbedingten Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] : bei langzeitig gefalteten Luftsäcken von Airbag-Systemen; bei der Pol-Schicht von Pol-Stoffen (Teppiche); bei der Flock-Schicht beflockter Produkte; bei volumengebenden Stoffen (Füll-Vliesstoffe); bei Fäden auf Garnspulen; bei T-Stoffen auf Bäumen. (4) Form-Stabilität bei dynamischer Wölb-Beanspruchung: Segel; Ballon-Stoff; Fallschirm-Stoff; Planen; Zeltbahn; Ellbogen- und Knie-Bereich von Schutz-Kleidung. (5) Drapierbarkeit: Planen; Membranen; Abdeckungen; Polsterbezugs-Stoffe; Schutzkleidung. (6) Biegsamkeit: "Griff" oder "Weichheit" von T-Stoffen. (7) Knitter-Neigung von T-Stoffen; unerwünschte Falten-Bildung. (8) Unbeabsichtigte Veränderungen des Biege-Verhaltens infolge Gebrauchs- oder PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlungen oder infolge veränderter Umgebungs-Bedingungen (Temperatur; Luftfeuchte). Bei der TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] -Herstellung/Verarbeitung (Beispiele): (1) T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] : Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] -Bildung (Crimpen) von Faser-Kabeln; Texturierung von FilamentGarnen; Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -Verwirbelung; Garnspulen-Aufbau (Zusammenhalt); Flocke-Öffnung; Kardieren von T-Fasern; Faserband-Bildung/Ablage; Drehungs-Erteilung (GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] ); Vernadeln (Vlies- und Filz-Billdung); hydrodynamische Faser-Verwirbelung. (2) GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Verarbeitung: Umlenkung laufender Fäden an Leitorganen; Tuften; Zwirnen; Nähen; Coregarn-Herstellung (Umwinden); Litzen-Fertigung, Flechten. (3) Stoff-Herstellung: Faden-Verkreuzung; Maschen-Bildung; Faden-Schrumpf (bei Thermofixierung oder gezielt mit Hochschrumpf-Fasern oder -Garnen); erzwungenes Stauchen ("Sanfor"); Mikro-Kreppen bei Vliesstoffen. (4) Konfektionierung: Drapierung (Planen-Stoffe); Preforming für Verbundstoffe; Tiefziehen; Sitz-Bezugsstoffe. Typische Biege-Radien Bei der Herstellung und Verarbeitung textiler Festkörper variiert der Biege-Radius in einem weiten Bereich, beginnend beim T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Durchmesser (kleiner 10 µm) und endend beim 5-Meter-Durchmesser einer Antriebs-Trommel. Dazu folgende Beispiele: (1) Bereich T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Durchmesser: Schlingen-Bildung (Häkchen") von T-Fasern an Kardier-Drähten, an Vlies-Nadeln, an Filz-Nadeln; an kammförmigen Nadel-Feldern in Nadelstrecken der Sekundär-Spinnerei; VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] von Pol-Fasern (Pol-Stoffe), von druckbelasteten Füllungen. (2) Bereich GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Durchmesser: Schlingen-Bildung von Fäden mittels Strick-/Wirk-Nadeln; Naht-Bildung mittels Ober- und Unter-Nähfaden; Faden-Knoten; Biege-Wechsel von Kett-Fäden an Webmaschinen-Litzen und von Schuss-Fäden beim hochfrequenten Fachwechsel der Web-Maschine. (3) Bereich Stoff-Dicke: Knitter, Lege-Falten, Plissierungs-Falten, Bügel-Falten. (Anmerkung: Plissierungs-/Bügel-Falten als Spezialform eines biegeverformten Textils sind gewollt, beständige Knitter werden dagegen als qualitätsmindernd betrachtet. Die beiden Falten-Formen unterscheiden sich aber weder im Bildungs-Mechanismus noch in der Veränderung der textilen Struktur. Der marketingspezifische Begriff ”Edel-Knitter” versuchte vergeblich, eine ”ästhetische” Brücke zwischen den beiden Falten-Formen zu schlagen.) (4) Bereich Millimeter bis Zentimeter: (4.1) T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] :Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] -Bögen bei Filamenten und S-Fasern. (4.2) GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] : Fadenlauf an Fadenleitorgan-Umlenkungen. (4.3) T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] : ”Gefühlte” Biegsamkeit (näherungsweise "Griff”-Bewertung); Faltenbälge, Schuh-Obermaterial, Täschner-Waren. (5) Bereich Dezimeter bis Meter: (5.1) GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] : Lagerung auf Wickel-Körpern (Cops, Spulen, Bäume); (5.2) T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] : Transport-Walzen, Führungs-Walzen, Spann-Walzen; Auswölbung/Ausbeulung von Maschen-Stoffen, von Ballon-Stoffen; Drapierung bei der Konfektionierung. Für die Qualitäts-Bewertung (Beispiele): (1) B-VH reagiert sensibel auf Veränderungen bei der Bindemittel-Migration (bei Vliesstoffen), bei der Bindemittel-Penetration einer Rücken-Verfestigung, bei der Penetration von Leicht-Beschichtungen, bei der Laminat-Verklebung. Solche konstruktiven Veränderungen beeinflussen die Stoff-Biegsamkeit und sind nachweisbar mittels zweier Biegsamkeits-Quotienten: Längs- zu Quer-Richtung; Oberseite zu Unterseite. (2) Zeitraffende Alterungs-Prüfungen mittels Biegewechsel-Beanspruchung: Faser-Lebensdauer bei dynamischer Biege-("Knick")-Scheuer-Beanspruchung (vorzugsweise für "pill-anfällige" PES-TT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polyethylenterephtalat'' (als "Polyester" bekannt) -Fasern). (3) Biegsamkeit als orientierender "Griff"-Kennwert.
Synonyme: Biege-Steifigkeit; Biegsamkeit ("biegsame" Textilien); Biege-Weichheit ("biege-weiche" Textilien, "biege-schlaffe" Textilien); Steifigkeit; Nachgiebigkeit; Schmiegsamkeit.
vgl: Biege-Verhalten: Praktische Bedeutung; Biege-Verhalten: Übersicht; Eigenschaft

Biege-Verhalten: Übersicht
Der Begriff "Biege-Verhalten" (B-VhVerhalten ) charakterisiert eine wesentliche EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] textiler Festkörper bei einer Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] . Das B-VhVerhalten eröffnet und begrenzt viele anwendungstechnische Möglichkeiten, beeinflusst wesentlich das Verarbeitungs-Verhalten von T-Fasern, Garnen sowie T-Stoffen und ist für die Qualitäts-Bewertung unverzichtbar. Häufig ist die reale Biege-Beanspruchung mit einer Dehnungs-, Kompressions- oder Reibungs-Beanspruchung kombiniert. (1) Die VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] resultiert aus einer äusseren oder inneren Belastung: zur äusseren zählen externe Kräfte sowie die Eigenmasse ("Eigengewicht"), zur inneren zBzum Beispiel . die bei einer Thermo-Behandlung ausgelöste Schrumpf-Kraft. (2) B-VhVerhalten und klassische Mechanik: Textiles B-VhVerhalten lässt sich mit den Modellen der klassischen Mechanik nur in Ausnahmefällen beschreiben, weil diese Modelle: Einspannungen/Lagerstellen, für textile Anwendungen untypisch sind. Typisch sind zBzum Beispiel : (2.1) mittels Flächen-Druck erzwungene vollflächige und langdauernde Auflage eines T-Stoffes auf der gekrümmten Fläche eines Wickel-Körpers (Spule, Baum); (2.2) dauerhafte Biege-/Torsions-/Zug-Beanspruchung einer Faser im Faden; (2.3) Langzeit-Knick-Biegung von Fasern bei einer Polstoff-Druckbeanspruchung; (2.4) erzwungene dynamische 180°-Biegung bei simultaner Reibungs-Beanspruchung eines Fadens in einem Nadel-Öhr bzw im Haken einer Strickmaschinen-Nadel (Frequenz-Bereich: 0,1 kHz bis 1 kHz); (2.5) erzwungene 180°-Biegung von T-Fasern am Widerhaken einer Vernadelungs-Nadel bzw am Draht einer Krempel-Garnitur (Verformungsgeschwindigkeits-Bereich: 10 m/s bis 100 m/s). (3) Biege-"Steifigkeit", elastische Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] , Kriech-Biegung: (3.1) Das geläufige Synonym Biege-"Steifigkeit" charakterisiert nicht das reale B-VhVerhalten , weil die "Steifigkeit" vom E-Modul abhängt, einem nur bei wenigen Textilien existierenden Kennwert, und weil die vorausgesetzte voll-elastische Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] in der Regel nicht erreichbar ist. (3.2) Die gebräuchliche Reduzierung auf "Steifigkeit" erzeugt Mehrdeutigkeit, weil damit auch die Torsions-Steifigkeit oder die bei einer Zug- oder Druck-Beanspruchung auftretende Dehnungs- bzw Kompressions-Steifigkeit ("Modul") gemeint sein kann. (3.3) Nachdem die Biege-Steifigkeit im Vergleich zur Dehn-Steifigkeit (”E-Modul”) sehr klein ist, dominiert die plastische Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] , vielfach überlagert von einer Kriech-Biegeverformung. (3.4) Das Wiedererholungs-Vermögen von Textilien hängt vorrangig vom Ausmass der Kriech-Biegeverformung ab, die bei ”kriech-freudigen” T-Fasern (beispielsweise PP-Fasern) störend gross werden kann. Erstaunlicherweise wird dieser Kriech-Effekt bisher kaum beachtet. (4) Biege-Schlaffheit: Aus Sicht vieler Festkörper-Physiker repräsentiert das B-VhVerhalten des Seils das B-VhVerhalten des biege-"schlaffen" Textils. Aus textiler Sicht trifft dies nicht einmal näherungsweise zu. (5) Einfluss der AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. : Weil sich die drei Aufmachungsformen - T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] , GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] – in ihrem B-VhVerhalten wesentlich voneinander unterscheiden, ist eine getrennte Betrachtung erforderlich. (6) Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] und Faser-Umlagerung: (6.1) Textilien nehmen in der Regel keine Druck-Spannungen auf, so dass sich im Biege-Querschnitt keine für die klassische Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] typische neutrale Zone definieren lässt. Zudem bleibt der Biege-Querschnitt nicht eben. (6.2) Zumindest die Aufmachungsformen GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] enthalten im Biege-Querschnitt Poren, deren Grösse und Form sich bei Biegung unkalkulierbar verändern. (6.3) Bei einer Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] von Garnen oder T-Stoffen können sich die T-Fasern - vorrangig wegen des als Poren-Volumen verfügbaren Freiraums - irreversibel umlagern und eine plastische Biege-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] vortäuschen, obwohl die ausbleibende Wieder-Erholung häufig mit einer irreversiblen Lage-Änderung von T-Fasern zu erklären ist. (7) Einfluss von "Fehlstellen: Herstellungsbedingt oder anwendungsbedingt entstandene Kerben, Riefen und lokale Querschnitts-Deformationen (Quetschungen) sowie irreversible texturbedingte Knicke und Bögen wirken als ”Fehlstellen” und verändern unkalkulierbar das B-VhVerhalten . (8) Richtungsabhängige Biege-Verformbarkeit: Das B-VhVerhalten von Stoff-Aufmachungen unterscheidet sich in der Regel nicht nur zwischen Längsrichtung und Querrichtung, sondern auch zwischen Oberseite und Unterseite von T-Stoffen. (9) Relative Kennwerte: Biege-Prüfdaten sind nur bei übereinstimmenden Prüf-Bedingungen vergleichbar; sie sollten nicht mittels Formeln der Biege-Theorie in scheinbar prüfverfahrens-unabhängige Kennwerte umgerechnet werden.
Synonyme: Biege-Steifigkeit; Biegsamkeit ("biegsame" Textilien); Biege-Weichheit ("biege-weiche" Textilien, "biege-schlaffe" Textilien); Steifigkeit; Nachgiebigkeit; Schmiegsamkeit.
vgl: Biege-Verhalten: Übersicht; Biege-Verhalten: Praktische Bedeutung; Eigenschaft

BiKo''Bikomponenten-F.'' -FFaser .
vgl: Bikomponenten-Fasern

Bikomponenten-Fasern
Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] für spezielle Anwendungen, zBzum Beispiel . für die Gewinnung von Mikro-Fasern, für Antistatik-Effekte, für Binde-Fasern. BiKo''Bikomponenten-F.'' -FFaser . gehören zur Gruppe der SP-Fasern und bestehen aus einer Wirk-Substanz und einer Träger-Substanz
vgl: Bikomponenten-Fasern; SP-Faser; Faser-Querschnitt

BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]].
Mehrdeutiger Begriff. Im Hinblick auf Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] muss zumindest zwischen 3 Bindungs-Arten unterschieden werden: adhäsive BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. ("CP-BindungBildung einer chemisch-physikalischen Bindung oder deren Zustand. CP-B. ist als Wasserstoffbrücken-Bindung bei Technischen Textilien weit verbreitet. [[CP-Bindung]] ": chemisch-physikalische BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. ), chemische BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. ("C-BindungChemische Bindung bei Polymeren. [[C-Bindung]] ") und die T-BindungGeometrie der Faden-Verkreuzung bei Geweben und Maschen-Stoffen. [[T-Bindung]] als geometrische Anordnung von Fasern oder Fäden in einem T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] .
vgl: Bindung; T-Stoff; CP-Bindung; C-Bindung; Oberflächen-Eigenschaften; T-Bindung

C-BindungChemische Bindung bei Polymeren. [[C-Bindung]]
Sie spielt – zBzum Beispiel . in Form der reaktiven BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. - für Polymer-Eigenschaften und deren Modifizierungsmöglichkeiten die entscheidende Rolle, ebenso bei manchen Beschichtungen und zahlreichen Faser-Farbstoff-Kombinationen. Die Bindungskräfte sind hoch.
vgl: C-Bindung; CP-Bindung; Bindung

coating
vgl: Beschichtung

Coupon
vgl: Bahnenware

CP-BindungBildung einer chemisch-physikalischen Bindung oder deren Zustand. CP-B. ist als Wasserstoffbrücken-Bindung bei Technischen Textilien weit verbreitet. [[CP-Bindung]]
Mehrdeutiger Begriff, charakterisiert gleichermassen die Bildung und den Zustand einer BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. . Die CP-B. ist bei Textilien weit verbreitet. Dazu gehören zBzum Beispiel : (1) T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Formierung (Vlies, Vlies-Stoff, aus Fasern hergestellt): Solche Stoffe können ihre T-Struktur, ihre Form und viele ihrer Eigenschaften (zBzum Beispiel Festigkeit) durch eine Bindemittel-Verfestigung erhalten, die benachbarte Fasern punktförmig oder flächig miteinander verbindet. Die CP-B. lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen, zBzum Beispiel . mittels: Verklebung (Binde-Flüssigkeiten, Binde-Fasern, "Hot-melts"); punktueller Verschweissung; simultanem temporären Anlösen und Verpressen. Ihre Stabilität hängt von sehr vielen Einflussgrössen ab. (2) T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] : Stoffrücken-Verfestigung und Leicht-Beschichtungnur eine Stoff-Seite ist beschichtet, und der textile Charakter bleibt erhalten. [[Beschichtung]] als klassische Veredlungs-Behandlungen. Bei erhöhten Ansprüchen an die Haft-Festigkeit kann eine Vorbehandlung mit Haftvermittler erforderlich sein. (3) Die CP-B. ist in zahlreichen Fällen mit der Wasserstoffbrücken-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. gleichzusetzen, die als "physikalische" BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. zBzum Beispiel . das Haftreibungs-Verhalten und damit wesentliche Vorgänge bei der gesamten Faser-Verarbeitung kontrolliert. Synonyme: Verfestigung; Verklebung; Wasserstoffbrücken-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. .
vgl: CP-Bindung; Bindung; C-Bindung; Oberflächen-Eigenschaften; Veredlung; T-Stoff; TexHalbzeug; Beschichtung

Cellulose
Cellulose und Cellulose-Derivate sind polymere Substanzen ( Polysacchararose-Polymere) hoher Reinheit; sie bilden die Grundlage technischer oder biologischer Zellulose-Produkte (zBzum Beispiel Zellstoff, Linters, T-Fasern, Kunststoffe, Zelluloid), die zusätzlich Fremdsubstanzen enthalten.
vgl: Cellulose; Chemie-Fasern

Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]]
Familie polymerer T-Fasern (Synthese-Fasern und Regenerat-Fasern), deren Herstellung auf verschiedenartigen verfahrenstechnischen Prozessen basiert. Synthese-Fasern basieren auf chemischen Produkten, die vorrangig den Erdöl-Abkömmlingen zuzurechnen sind. Regenerat-Fasern entstehen aus natürlichen Ausgangsprodukten, vorzugsweise aus Cellulose. Die Polymer-Bildung basiert im wesentlichen auf drei chemischen Verfahren: Polymerisation, Polykondensation. Polyaddition. Gemeinsamkeit der C-FFaser .-Herstellung: die filamentbildende Extrusion, bei der die Faser entsteht und die Faser-Geometrie wesentlich beeinflusst werden kann. Der Polymer-Zustand kann sich bei der Extrusion unterscheiden: Schmelze, Lösung/Fällung; Lösung/Lösemittel-Verdampfung.
vgl: Chemie-Fasern; T-Faser

CoPolymer
Entsteht bei der Modifizierung eines Basis-Polymers mittels zusätzlicher Monomere. (1) Damit lassen sich Eigenschaften von T-Fasern gezielt und weitreichend verändern. Beispiele: veränderte Anfärbbarkeit von Polyamid-6-Fasern, Reduzierung der "Knickscheuer"-Festigkeit bei "pillarmen" Polyester-Fasern. (2) Eine auf die Faser-Oberfläche beschränkte CoPolymer-Form entsteht mittels Pfropfungs-Behandlung. Synonyme: Pfropfung; Polymer-Modifizierung.
vgl: CoPolymer; T-Faser

Definition-Technische-Textilien
Benutzerdefinierte Abgrenzung Technischer Textilien von Consumer-Textilien. ...Die ungeklärte Definitions-Frage verunsichert - wie erwähnt – zumindest interessierte Anwender, weil präzise Angaben über TecTextil-Marktanteile und deren unaufhaltsame Steigerung angesichts fehlender Definition und Abgrenzbarkeit nicht plausibel erscheinen. Deshalb wird vom HrsgHerausgeber nachfolgend ein Definitions-/Gruppierungs-Vorschlag unterbreitet, konzipiert für den interdisziplinären Charakter des e-Symposions. Er zielt darauf ab, das weite Feld der TecTextilien, also die zahllosen Anwendungen, überschaubar und technisch begründet zu strukturieren, um letztlich die Effizienz von TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Entwicklungen steigern zu können. Dementsprechend berücksichtigt der Vorschlag die Sicht des Anwenders und seine speziellen Qualitäts-Anforderungen, die extrem grosse Vielfalt der TextilVerfahrenstechnik, die Notwendigkeit, das auf einem diffusen Technik-Begriff basierende enge Korsett vieler bisheriger Definitions-Vorschläge aufzuschnüren, die Schlüsselrolle des TexHalbzeugs, aus dem sich vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von TecProdukten ableiten lassen und das sich durch qualifizierbare und quantifizierbare Basis-Eigenschaften charakterisieren lässt. Gemäss dem neuen Definitions-/Gruppierungs-Vorschlag gelten als Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] :

  1. Textilien, die als TecProdukte (TecSubstrate oder TecKomponenten) für technische Anwendungen in der ("Real")-Wirtschaft, im Gesundheitswesen, in staatlichen Institutionen ("Behörden-Textilien", Uniformen usw) sowie im Leistungssport eingesetzt werden.
  2. Textilien, die in beliebigen nicht-textilen Produkten als armierende TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] fungieren.
    1. Erläuterung zu "armierenden TecKomponenten": Als typische Anwendungen sind zBzum Beispiel . kurzfaser-verstärkte Kunststoff-Profile und Putze sowie gewebe-verstärkte Folien zu nennen.
  3. Textilien, die für spezielle Anwendungen vorgesehen sind, bei denen Sicherheits-Richtlinien eingehalten werden müssen.
    1. Erläuterungen zu "Sicherheits-Richtlinien": Dazu zählen zBzum Beispiel . Mindestanforderungen von Versicherern (Lloyd usw) bei der Herstellung von Tauwerk ; GMP-Vorgaben bei der Herstellung und/oder PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] (Sterilisation) medizinischer Produkte; Anforderungs-Normen für sicherheitsrelevante Produkte im privaten Bereich (zBzum Beispiel . im Berg- und Flug-Sport); baurechtliche Zulassungen (in Verbindung mit Nachweis-Prüfungen).
  4. Textilien beliebiger Anwendung, bei denen die Einhaltung definierter anwendungsspezifischer Mindestanforderungen mittels regelmässiger Prüfungen überwacht werden muss.
    1. Erläuterungen zu "anwendungsspezifischen Mindestanforderungen": Deren Einhaltung kann zBzum Beispiel . mittels anspruchsvoller Güte-Siegel nachgewiesen werden, wenn das Qualitätsversprechen in kurzen Abständen überprüft wird (jede Lieferung, jedes Quartal, jedes Halbjahr). Wenn solche Güte-Siegel aber auf einer einmaligen Typ-PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] basieren oder nur in mehrjährigem Abstand durch Prüfungen überwacht werden, dann zählen solche Produkte nach vorliegender Definition nicht zur Kategorie "Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] ".
    2. Ergänzende Bemerkung zur Farb-Echtheit: In Verbindung mit anderen spezifischen Mindestanforderungen zählt sogar sie – wie das Beispiel der Heiss-Lichtechtheit für Produkte der Fahrzeug-Innenausstattung lehrt - zu jener Gruppe von Anforderungen, die die Zuordnung eines Textils zu den Technischen Textilien rechtfertigen. Die Prüf-Bedingungen müssen selbstverständlich auf die spezielle Beanspruchungs-Situation zugeschnitten sein; eine geforderte Standard-Farbechtheit allein verleiht einem TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] nicht den Status eines Technischen Textils.
    3. Anwendungsspezifische und technische Mindestanforderungen: Letztere beziehen sich auf die Herstellung und Weiterverarbeitung von TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] . Deshalb werden sie zwischen Lieferant und Weiterverarbeiter ausgehandelt und betreffen vorrangig das Verarbeitungs-Verhalten, zBzum Beispiel . die zulässige Verarbeitungs-Geschwindigkeit, die GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Mindestlänge je Cops, die Knoten- bzw Flusen-Anzahl je Garnlänge, die Stoff-Mindestbreite, den Feststoff-Gehalt eines TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Hilfsmittels usw. Einzuhaltende technische Mindestanforderungen verleihen einem TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] nicht den Status eines Technischen Textils.
    4. Abgrenzung von "Consumer"-Textilien: An Consumer-Textilien werden im Sinne der vorliegenden Definition keine garantierten anwendungsspezifischen Mindest-Anforderungen gestellt. Dazu folgendes Beispiel: Wenn ein Krankenhaus Handtücher mit der Zusicherung kauft, dass diese zumindest einhundert desinfizierende Wäschen ohne Funktionsbeeinträchtigung überstehen, dann sind diese Handtücher definitionsgemäss als TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] zu betrachten. Wenn im Einzelhandel gleichartige Handtücher ohne diese Alterungs-Garantie verkauft werden, dann handelt es sich um ein Consumer-TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] .
  5. Textilien, die sich bei beliebiger Anwendung durch zumindest eines der folgenden spezifischen Struktur-Merkmale auszeichnen:
    1. Die enthaltenen T-Fasern bestehen überwiegend oder ganz aus Fasern, deren Dicke unter 1 µm oder über 50 µm beträgt.
    2. Das enthaltene GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] liegt bei beliebigem T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Werkstoff als cord-artiges FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] vor.
    3. Der T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Gehalt des T-Stoffes beträgt weniger als 50 Masse-%.
    4. Der T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] enthält nur T-Fasern und weist eine hohe Stoff-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] auf: mehr als 50% der SubstanzDichte bei FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -Stoffen, mehr als 35% bei FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -Stoffen und bei Faser-Vliesen.
    5. Der T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] enthält anwendungsspezifische Wirksubstanzen, die für die Anwendung unverzichtbar sind und deren Masse-Anteil mindestens 10 % beträgt; bevorzugte Anwendungen sind Sorption, Stoff-Austausch und Stoff-Transport(zBzum Beispiel . A-Kohle; PCM; flammhemmende Substanzen).
    6. Der T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] fungiert – unter Vernachlässigung von "mainstream"-Bezeichnungen ("intelligente Textilien", "smart textiles") - als Träger (Matrix) nicht-textiler Funktions-Einrichtungen, die zur Zustands-Bestimmung, Orts-Bestimmung, Überwachung spezifizierter Umgebungs-Bedingungen, Energie-Erzeugung, Energie-Speicherung usw dienen.
      vgl: Definition-Technische-Textilien

Degradation
vgl: Alterungs-Verhalten

Dekontaminations-Behandlung
Spezielle Wasch-/Trocknungs-Behandlung für Reinraum-Kleidung, die in hochklassifizierten Reinräumen als Schutz-Kleidung getragen wird. Die nach der Dekontaminations-Behandlung verbleibende teilchenförmige ("partikuläre") Rest-Kontamination muss sehr gering sein (Festlegung in Anforderungs-Richtlinien), so dass eine D-B. nicht mit einer konventionellen Wasch-Behandlung verglichen werden kann. (1) In einigen Branchen muss die D-B. durch eine Sterilisations-Behandlung ergänzt werden. (2) Hochklassifizierte Reinräume finden sich zBzum Beispiel . in der Mikroelektronik-, Pharma-, Feinwerk-, Nahrungsmittel- und Agro-Technik. (3) Der in der Reinraum-Technik geläufige Dekontaminations-Begriff hat keinen Bezug zur radioaktiven Kontamination in der Kerntechnik. Synonyme: Reinraumkleidungs-Wäsche.
vgl: Dekontaminations-Behandlung; TecProdukt; Anwendungsorientierte-Eigenschaft

DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]]
Bei Textilien muss zwischen Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] und Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] unterschieden werden. (1) Die klassische Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] eignet sich nur für porenfreie Textilien, also für die meisten T-Fasern. Sie charakterisiert die Masse je porenfreier Volumeneinheit in g/cm³ und variiert bei den T-Fasern auf Polymer-Basis zwischen 0,9 und 1,5 g/cm³. (2) Die Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] ist auf porenhaltige Textilien anwendbar, also auf T-Stoffe, Garne und porenhaltige T-Fasern. Sie charakterisiert ebenfalls die Masse je Volumeneinheit, aber das porenhaltige Volumen muss bei wählbarem Prüfdruck mittels druckabhängiger Dicken-Messung ermittelt werden. (3) Deshalb sind Rohdichte-Prüfwerte nur dann vertrauenswürdig, wenn die Bedingungen der Dicken-PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] bekannt sind. (4) Die Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] variiert zwischen cazirka 0,02 g/cm³ (Füll-Vlies) und cazirka 0,40 g/cm³ der Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] . Beispiele für besonders kompakte T-Stoffe sind technische Filze und Glatt-Gewebe, obwohl deren Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] kaum mehr als 0,5 g/cm³ erreicht. (5) Rohdichte-Prüfwerte von Bikomponenten- oder Multikomponenten-Textilien sind angesichts der vielen Fehler-Möglichkeiten bestenfalls als grobe Näherungswerte zu bewerten. Synonyme: Spezifisches Gewicht; Wichte; Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] ; Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] ; Stoff-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] .
vgl: Dichte; Faser-Packungsdichte; Porosität; Dicke; Haarigkeit; Eigenschaft; Aufmachungsform

Dicke
Sie ist nur bei porenfreien Textilien eine eindeutige Prüfgrösse, also bei Standard-T-Fasern. Bei den durchweg porösen Garnen und T-Stoffen sowie bei porösen T-Fasern hängt sie von den Bedingungen der Dicken-Messung ab. (1) Bei T-Stoffen wird die Dicke mechanisch ermittelt, wobei der Dicken-Messwert wesentlich vom Prüfdruck abhängt. (2) Bei Garnen wird wegen prüftechnischer Probleme auf eine mechanische Dicken-Messung üblicherweise verzichtet.Bei Bedarf wird die GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Dicke indirekt, mittels optischer oder aerodynamischer Technik, ermittelt. (3) Bei T-Fasern dominiert als generell anwendbare Prüftechnik das mikroskopische Verfahren. (4) Die "Dicke" von Baumwoll-Fasern wird üblicherweise indirekt ermittelt (Durchströmungs-Widerstand ("Luft-Duchlässigkeit") eines Faser-Pfropfens definierter Masse in einem definierten Volumen).
vgl: Dicke; Dichte; Faser-Packungsdichte; Porosität; Eigenschaft; Prüfung

Drehung
vgl: T-Drehung

EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]]
Eine EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] lässt sich bei Textilien durch Merkmale und Kennwerte charakterisieren. Zur EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] "Dehnungs-Verhalten" gehören zBzum Beispiel . die Merkmale "elastische Dehnung", "plastische Dehnung", "Kriech-Dehnung" sowie verschiedenartige Kennwerte wie "E-Modul", Bruch-Dehnung, Reiss-Dehnung, Hysterese. (1) Eigenschafts-Familien: TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Eigenschaften gruppieren sich in (materialabhängige) Substanz-Eigenschaften und einstellbare (variable) Eigenschaften. Zu den Substanz-Eigenschaften zählen zBzum Beispiel . die Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] und der Schmelzpunkt, zu den einstellbaren Eigenschaften zBzum Beispiel . das Kraft-/Dehnungs-Verhalten, die thermisch induzierte Massänderung ("Schrumpf"), die Schrumpf-Kraft, das Biege-Verhalten. (2) Zusätzliche Eigenschafts-Gruppierungen: Verarbeitungs-EigenschaftenGruppe von Einflussfaktoren; bei der , Anwendungs-Eigenschaften, PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Eigenschaften, Alterungs-Verhalten. Synonyme: Merkmal; Kennwert; Kenngrösse; Verhalten.
vgl: Eigenschaft; Aufmachung; Aufmachungsform; Kennwert; TecProdukt

Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]]
vgl: Prüfung

Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]]
Sie soll die Frage beantworten, ob sich ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] für die geplante Anwendung eignet, also den erforderlichen "Gebrauchswert" besitzt. Im weiteren Sinn umfasst die E-P. ein sehr breites Spektrum von Prüfgrössen, die vom Verarbeitungs-Verhalten über die Standard-Eigenschaften (Kraft-Dehnung, Biegung usw.) bis zum Gebrauchs-Verhalten (Alterungs-Verhalten, PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Verhalten) reichen. Im engeren Sinn befasst sich die E-P. mit dem Alterungs-Verhalten und stützt sich dabei auf die zahlreichen physikalischen und chemischen Verfahren der Umweltsimulations-Technik.
Synonyme: Produkt-Qualifikation
vgl: Eignungs-Prüfung; Prüfung

Einstellbare-Eigenschaften
vgl: Eigenschaft

Elektrostatische-AufladungXX
vgl: Antistatisches-Verhalten

Elektrostatisches-Verhalten
vgl: Antistatisches-Verhalten

Entladung
vgl: Antistatisches-Verhalten

Erholung
Oberbegriff für ein Merkmal; charakterisiert bei verschiedenartigen Eigenschaften die Rückbildung einer VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] (zBzum Beispiel . Dehnungs-Verhalten, Biege-Verhalten,Torsions-Verhalten). (1) Dauer und Ausmass der Erholung nach einer belastungsbedingten VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] hängen von zahlreichen Einfluss-Grössen ab. (2) Die Erholung erfolgt bei allen Textilien zeitabhängig und bei vielen Textilien unvollständig. Eine vollständige und spontane Rückbildung der VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] ist nur in Ausnahmefällen zu erwarten (zBzum Beispiel . Elastomer-Fasern bei relativ geringer VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] ). Nach elastischer oder viskoelastischer VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] vergehen Sekunden bis Tage, bevor der Erholungs-Vorgang abgeschlossen ist. Bei viskoelastischer VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] ist mit einer bleibenden Rest-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] zu rechnen. (3) Nach einer plastischen VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] oder einer Kriech-VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] "erholt" sich das TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] nicht. (4) Eine verformungsbedingte Faser- oder Faden-Umlagerung bei porenhaltigen T-Stoffen verhindert eine vollständige Erholung (Rückbildung). Synonyme: Erholungs-Vermögen; Rückformung; Wiedererholung.
vgl: Erholung; Verformung; Eigenschaft; Prüfung; Faser-Umlagerung

Erholungs-Vermögen
vgl: Erholung

FFaser &E
In der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Technik ein weitgespannter Begriff, der sowohl für die Erarbeitung neuer Produkte und verfahrenstechnischer Neuerungen als auch für die Produkt-Verbesserung und für verfahrenstechnische Optimierungen verwendet wird. Synonyme: Forschung und Entwicklung.

Faden
vgl: Garn

Faden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]]
Anzahl benachbart angeordneter Fäden je Längeneinheit (1cm oder 10cm), in einer Ebene liegend. Gebräuchlich sowohl bei Geweben (Kett- und Schuss-Richtung) als auch bei Faden-Scharen in GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Verarbeitungsmaschinen (vorzugsweise in Schär-, Zettel-, Web- und Wirk-Maschinen). Synonym: Fadenanzahl; Kettfaden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] ; Schussfaden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] ; Faden-Schar.
vgl: Faden-Dichte; T-Stoff; TexHalbzeug

Faden-Schar
vgl: Faden-Dichte

Faden-Umlagerung
vgl: Faser-Umlagerung

Fadenanzahl
vgl: Faden-Dichte

Fallschirm-Stoff
Hüllstoff mit kontrollierter Luftdurchlässigkeit und – speziell wegen hoher dynamischer Beanspruchungen – mit sehr grosser Weiterreiss- und Nahtausreiss-Festigkeit.
vgl: Fallschirm-Stoff; T-Stoff

Faser
vgl: T-Faser

Faser-Haftung
Lokaler adhäsiver Kontakt zwischen benachbarten T-Fasern; die Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] von Fasern verstärkt die Haftung mittels Formschluss ("Verzahnung"). Das Ausmass der Faser-Haftung hängt wesentlich von der Faser-Orientierung ab: bei wirr liegenden Faser-Ansammlungen (zBzum Beispiel . Flocke, Wirr-Vlies) ist es geringer als bei orientiert liegenden (Faser-Bänder; orientiertes Vlies). Synonyme: Faser-Zusammenhalt; Haft-Reibung; Band-Haftung; Verzugskraft.
vgl: Faser-Haftung; TexHalbzeug

Faser-Kurzbezeichnungen
Kurzbezeichnungen, wie sie beim e-Symposion verwendet werden: COT-Faser > S-F. > Natur-F. > ''Baumwoll-F.'' Baumwolle PA6T-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyamid 6'' ("Perlon") Polyamid 6 ("Perlon") PA6.6T-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyamid 6.6'' ("Nylon") Polyamid ("Nylon") PACT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyacrylnitril'' Polyacrylnitril PES-BT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polybutylenterephtalat'' Polyester-Polybutylenterephtalat PES-TT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polyethylenterephtalat'' (als "Polyester" bekannt) Polyester-Polyethylenterephtalat (gemeint ist die Standardfaser "Polyester") PES-MT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polytrimethylenterephtalat'' Polyester Polytrimethylenterephtalat S-bm Natur-Seide, bombyx-mori-Typ WOT-Faser > S-F. > Natur-F. > ''Wolle'' (Schaf-Wolle) Wolle (Schaf-Wolle)
vgl: Faser-Kurzbezeichnungen; Chemie-Fasern; Natur-Fasern; Filament; T-Faser

Faser-Länge
Wesentliche EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] der S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] , also von Fasern endlicher Länge. Dazu gehören Naturfasern sowie geschnittene oder gerissene Chemiefaser-Filamente. (1) Von der Faser-Länge hängen vorrangig ab: die Faser-Verarbeitbarkeit, das herstellbare TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] ; zahlreiche einstellbare GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Eigenschaften. (2) Der Längen-Bereich erstreckt sich von cazirka 500 mm bei groben, für Teppichware verwendeten Fasern bis zu cazirka 1 mm bei Flock. (3) Die mittlere Länge gemahlener Fasern (zBzum Beispiel . Spezial-Flock) liegt unterhalb von 1 mm. (4) Die Länge vieler Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] ist einstellbar. Die Längen-Unterschiede betragen cazirka 1 % der Nenn-Länge. (5) Bei Natur-Fasern, gerissenen Fasern und Mahl-Fasern variiert die Länge der einzelnen Fasern; der Längen-Unterschied zwischen maximaler und minimaler Länge kann die Grösse der jeweiligen mittleren Länge erreichen.
vgl: Faser-Länge; SP-Faser; S-Faser

Faser-Orientierung
vgl: Faser-Haftung

Faser-Packungsdichte
Charakterisiert den Poren-Anteil eines S-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Querschnitts, berechnet sich als Quotient der summierten Faser-Querschnittsflächen und der Querschnittsfläche des tordierten Fadens. (1) Die Packungs-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] erhöht sich mit steigender Drehungsanzahl, bleibt aber generell kleiner als die Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] . Porenfreie Fäden existieren faktisch nicht. (2) Bei zylindrischen Faser-Querschnitten gleichen Durchmessers erreicht die Packungsdichte maximal cazirka 90%.
vgl: Faser-Packungsdichte; Konstruktion; Porosität; Dichte; TexHalbzeug

Faser-Paket
Kompaktes Bündel aus S-Fasern; die Paket-Länge entspricht der S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] -Länge. Solche Pakete entstehen bei der Faser-Herstellung unbeabsichtigt: entweder infolge verschweisster Schnitt-Enden oder infolge des ausgeprägten Formschlusses intensiv texturierter (hochgekräuselter) Fasern. Die Pakete müssen bei der Faser-Verarbeitung vollständig aufgelöst werden, weil sie die GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - oder Vlies-Qualität beeinträchtigen.
vgl: Faser-Paket; TexHalbzeug

Faser-Querschnitt
Sammelbegriff für die Querschnitts-Geometrie und die Substanz-Verteilung im Querschnitt. (1) Die Geometrie wird durch Form und Grösse (maximale Dicke) charakterisiert. Die typische Querschnitts-Grösse:(als Dicke gemessen) liegt zwischen cazirka 1 µm und cazirka 40 µm. (2) Bei der Substanz-Verteilung muss zumindest zwischen porenhaltigen, schlauchförmigen und Bikomponenten-Querschnitten unterschieden werden; bei den Bikomponenten-Querschnitten muss zusätzlich die Wirksubstanz-Art und -Verteilung berücksichtigt werden.
vgl: Faser-Querschnitt; T-Faser; Dicke; Faser-Packungsdichte; Bikomponenten-Fasern; Eigenschaft: TexHalbzeug

Faser-Umlagerung
Garne und T-Stoffe weichen Druck-Beanspruchungen aus. Sie reagieren zumindest auf die bei Biege- und Torsions-Verformungen auftretenden Druckkräfte mit einer Faser-Umlagerung, zusätzlich eventuell auch mit einer Faden-Umlagerung. Die Druck-Kräfte nutzen dafür den von Poren gebotenen Freiraum, verkleinern also die Poren. so dass sich die T-Struktur in der Regel irreversibel verändert. Synonyme: Faden-Umlagerung
vgl: Faser-Umlagerung; Eigenschaft; Dicke; Dichte; Porosität; Konstruktion; Biege-Verhalten

FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]]
Eine der Aufmachungen innerhalb der AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] . Aus S-Fasern bestehend; stets in gedrehter Form. Die Drehung bewirkt – zusätzlich zum Formschluss – zwischen den Fasern einen Kraftschluss, der u.a. das Kraft-/Dehnungs-Verhalten wesentlich beeinflusst.
vgl: FaserGarn; T-Drehung; TexHalbzeug; Garn; S-Fasern

Faserstoff
vgl: T-Faser; Faser-Kurzbezeichnungen

Feinheit
vgl: Titer

Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]]
Als ungeschnittene, quasi "endlos" lange Faser ist das Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] eine von mehreren T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Aufmachungen. Filamente sind das Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Übliche Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] liegen zwischen cazirka 0,5 dtex und cazirka 50 dtex. (1) Das Monofil ist inzwischen als Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] zu betrachten, weil sich dünne Monofile (cazirka 50 µm) nicht mehr eindeutig von grobtitrigen Filamenten abgrenzen lassen. (2) Zu den Filamenten zählt als einzige Naturfaser auch "Seide" (bombyx-mori-Typ), obwohl der auf dem Kokon vorliegende Seiden-Faden nicht "endlos" ist, sondern eine Nutzlänge von cazirka 0,5 km hat.
vgl: Filament; T-Faser; FilamentGarn

FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]]
Eine der Aufmachungen innerhalb der AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] ; aus einem Bündel von Filamenten bestehend. (1) Zusammenhalt des Bündels mittels: Schutzdrehung (cazirka 20 Drehg./m) oder erhöhter Drehung oder schlingenartiger Verwirbelungen (im Abstand von wenigen Zentimetern). (2) Verschiedenartige FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -Gruppen (gruppiert anhand der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] ): "glatt" (texturlos, volumenarm); unterschiedliche Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] -Intensität in Verbindung mit verschiedenartiger Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] -Geometrie; "verwirbelt" (schwach voluminös). (3) Monofil: vgl Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] . Synonyme: Kunstseide; Seide (Begriff aus dem 19./20. JhJahrhundert , als der Begriff Kunstseide noch gebräuchlich war).
vgl: FilamentGarn; Garn; T-Faser: Filament

Film
vgl: Beschichtung

Fixierung
Viele Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] lassen sich in einem gewünschten Verformungs-Zustand mittels Warmluft oder Wasserdampf oder anderweitig fixieren, beispielsweise in einem bestimmten Dehnungs-Zustand oder mit einer aufgeprägten Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] . Der fixierte Zustand bleibt unter Anwendungs-Bedingungen näherungsweise erhalten, solange diese Bedingungen (Temperatur, Medium, Verformungzustand) die Fixier-Bedingungen nicht überschreiten. (1) Die Standard-Fixierung erfolgt mittels Thermo-Behandlung und nachfolgender rascher Abkühlung ("Thermofixierung"). (2) Bei Natur-Fasern sind thermische Fixier-Möglichkeiten nur eingeschränkt vorhanden oder fehlen. Sie können durch eine spezielle Faser-Umlagerung (Stauchung in Verbindung mit Scherung). (3) Die Fixierung ist unerlässlich, wenn zBzum Beispiel . ein geringer Thermo-Schrumpf gefordert wird. Synonyme: fixierter Zustand; thermofixiert; Thermofixierung; Thermo-Schrumpf; Mass-Änderung.
vgl: Fixierung; TexHalbzeug; Chemie-Fasern

Flächen-Masse
Standard-Kennwert für Stoff-Aufmachungen; Analogon zum TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] , also zur längenbezogenen Masse von T-Fasern und Garnen. Die Bezugsfläche beträgt zumeist 1 m². (1) Gängige Flächen-Massen liegen im Bereich von kleiner 5 g/m² bei Flor bis zu mehr als 3000 g/m² bei Schwer-Geweben. (2) Wegen der PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] korreliert die Flächen-Masse nicht mit der Stoff-Dicke. Synonyme: Flächengewicht.
vgl: Flächen-Masse; Konstruktion; T-Stoff; Dichte

Flock
vgl: Faser-Länge; SP-Faser

Flocke
Voluminöse Ansammlung ungeordnet (wirr) liegender S-Fasern, teilweise in Form von Faser-Paketen. Die Flocke muss bei der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - oder Vlies-Herstellung bis zur Einzelfaser "geöffnet" werden. Synonyme: Faserflocke.
vgl: Flocke; Faser-Haftung; TexHalbzeug

funktional
Dieser weitverbreitete, aber unverbindliche Begriff "funktional" ersetzt ebenso wie "funktionell" in aktuellen Fachbeiträgen häufig die verbindlichen Begriffe "anwendungsspezifisch" oder "anwendungsorientiert". Er wird im e-Symposion deshalb nur in Ausnahmefällen verwendet. Denn bei Technischen Textilien muss – anders als bei Consumer-Textilien - selbst eine einfache T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] funktional/funktionell sein (im Sinn von anwendungsorientiert), weil sie Anwender-Anforderungen erfüllen muss, zBzum Beispiel . vollständig auswaschbar oder adhäsionsfördernd oder reibungskontrollierend oder foggingarm. Synonyme: funktionell; anwendungsorientiert; anwendungsspezifisch
vgl: funktional; anwendungsorientiert

Funktionalisierungs-Substanzen
Im e-Symposion als Oberbegriff für jene Wirksubstanzen verwendet, die auf T-Fasern, Garne oder T-Stoffe aufgetragen werden, um Anwendungs-Eigenschaften gezielt beeinflussen zu können (davon zu unterscheiden sind Substanzen, die vor der Faser-Bildung dem Polymer zugegeben werden (zBzum Beispiel . Polymer-Additive, CoPolymere). Die FFaser -S. müssen wegen ihrer Zielorientierung von Standard-T-Präparationen unterschieden werden, die Verarbeitungs-EigenschaftenGruppe von Einflussfaktoren; bei der optimieren sollen, aber de facto - im Sinn unkalkulierbarer Nebenwirkungen - auch Anwendungs-Eigenschaften beeinflussen. Typische Aufgaben von Funktionalisierungs-Substanzen: zBzum Beispiel : Haftvermittlung mittels Dip auf Garnen und Stoffen; gesteuertes Rewet-Verhalten von Windel-Hüllvliesstoffen, geringes Haftreibungs- und Gleitreibungs-Niveau bei Füllstoffen; sehr hohe Gleit-Reibung bei zu vernadelnden Vliesen.
vgl: Funktionalisierungs-Substanzen; T-Präparation; Zusatzstoff

Funktions-BereichEnthält verschiedenartige Technische Textilien in Form von TecProdukten (Beispiel: Fahrzeug-Innenausstattung). [[Funktions-Bereich]]
Viele technische Produkte enthalten jeweils mehrere TecProdukte, die in Wechselwirkung stehen und deshalb gemeinsam einen Funktions-BereichEnthält verschiedenartige Technische Textilien in Form von TecProdukten (Beispiel: Fahrzeug-Innenausstattung). [[Funktions-Bereich]] bilden. Der Funktions-BereichEnthält verschiedenartige Technische Textilien in Form von TecProdukten (Beispiel: Fahrzeug-Innenausstattung). [[Funktions-Bereich]] besteht aus mehreren TecKomponenten oder aus mehreren TecSubstraten oder aus einer Kombination beider TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Typen. Beispiel Fahrzeug-Innenausstattung (ohne Sitz): Bodenbelag +gross; viel; hoch Wand- und Tür-Verkleidung +gross; viel; hoch Gepäck-Netz +gross; viel; hoch Beschattungs-Einrichtung +gross; viel; hoch Nähgarn +gross; viel; hoch Klettband +gross; viel; hoch TecKomponenten in Faser-Verbundstoffen (zBzum Beispiel . für "Dach-Himmel", Armaturen-Träger, ”Hut”-Ablage).
vgl: Funktions-Bereich; TecProdukt

Funktions-Träger
T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] oder GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] dient als Träger-Matrix für nicht-textile Funktions-Einrichtungen, die sich zur Zustands-Bestimmung, Orts-Bestimmung, Überwachung spezifizierter Umgebungs-Bedingungen, Energie-Erzeugung, Energie-Speicherung usw eignen. Solche FFaser -TTextil . erfüllen gleichartige Aufgaben wie die in der Mikro-Elektronik üblichen Leiterplatten.
Synonyme: intelligente-Textilien, smart-textiles
vgl: Funktions-Träger; Technisches Textil; TecProdukt; Technisches-Produkt

G-SchlichteSpezielle Schlichte für Glas-Fasern, dient bei Technischen Textilien als Verarbeitungs-Hilfsmittel und als Funktionalisierungs-Substanz. [[G-Schlichte]]
G-SchlichteSpezielle Schlichte für Glas-Fasern, dient bei Technischen Textilien als Verarbeitungs-Hilfsmittel und als Funktionalisierungs-Substanz. [[G-Schlichte]] wird als Verarbeitungs-Hilfsmittel bei der Glasfaser-Herstellung appliziert. Sie hat den Charakter einer Funktionalisierungs-Substanz, weil bei ihrer Zusammensetzung auch die Glasfaser-Anwendung berücksichtigt wird. Ihre Funktion gleicht damit einer T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] , wie sie bei Polymerfaser-TecProdukten gebräuchlich ist. Beispiele: (1) Glas-Fasern für Mikroelektronik-Trägergewebe müssen sich rückstandsfrei entschlichten lassen, nachdem die G-SchlichteSpezielle Schlichte für Glas-Fasern, dient bei Technischen Textilien als Verarbeitungs-Hilfsmittel und als Funktionalisierungs-Substanz. [[G-Schlichte]] die Fasern bei der Verarbeitung zBzum Beispiel . vor schädigender Abrasion geschützt hat. (2) Die G-SchlichteSpezielle Schlichte für Glas-Fasern, dient bei Technischen Textilien als Verarbeitungs-Hilfsmittel und als Funktionalisierungs-Substanz. [[G-Schlichte]] für Verbundstoff-Glasfasern muss nach der Roving- oder Matten-Herstellung für eine optimale Adhäsion zu Matrix-Substanzen (Harz, Beton), für eine ausreichende Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -/Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -Adhäsion im Roving und für ein kontrolliertes elektrostatisches Verhalten sorgen. Synonyme: Glasfaser-Schlichte.
vgl: G-Schlichte; T-Schlichte; T-Präparation; Funktionalisierungs-Substanzen; Zusatzstoff

GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]]
Neben den Aufmachungsformen T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] ist das GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] die dritte wesentliche AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. . Der Begriff charakterisiert "linienförmige" Textilien, zBzum Beispiel . FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] , FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] , Zwirn, Fach-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Kett-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Schuss-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Näh-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , Cord. Das Pendant zum GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] ist der "Faden", der einen konkreten GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Abschnitt (beliebiger Länge) repräsentiert, zBzum Beispiel . einen einzelnen Kett-Faden, eine Kettfaden-Schar in einer Web-Maschine, einen Schuss-Faden, einen Näh-Faden usw. Der Ausdruck "Kett-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] " beschreibt also ein GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , das sich wegen seiner Eigenschaften für die in einem Gewebe enthaltenen Kett-Fäden eignet. Die im e-Symposion verwendete Unterscheidung zwischen GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] und Faden gleicht dem Unterschied zwischen Menschen und Personen. Synonyme: Die vorliegende GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -/Faden-Unterscheidung entspricht der persönlichen Ansicht des HrsgHerausgeber . Gegenteilige Betrachtungsweisen sind ebenfalls geläufig.
vgl: Garn; Aufmachungsform

Gestrick
vgl: T-Stoff

Gewebe
vgl: T-Stoff

Gewirke
vgl: T-Stoff

Gleit-Reibung
vgl: CP-Bindung

Griff ("Griff")
vgl: Haptik

Haarigkeit
Charakteristische EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] von FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] . Die flaumartige "Haarigkeit" wird von den Enden jener S-Fasern gebildet, die den GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Körper bilden. (1) Faktisch handelt es sich um eine Faserigkeit, also um einen Faser-Flaum. der wesentlich den "Griff" eines T-Stoffes und den subjektiven Eindruck von der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] beeinflusst. (2) Das Haarigkeits-Ausmass hängt von vielen Einfluss-Faktoren (K-Merkmalen) ab, vorrangig von der Faser-Länge und von der T-DrehungErsetzt den textilüblichen Begriff "Drehung", die keine Bewegung charakterisiert, sondern die Konstruktion von Garnen. [[T-Drehung]] . (3) Die typische Faserenden-Länge beträgt cazirka 1mm bis cazirka 5 mm. (4) Als Kennwerte werden vorzugsweise die Anzahl und Länge abstehender Faser-Enden verwendet. Verschiedenartige Prüftechnik erschwert die sachgerechte Haarigkeits-Bewertung. Synonyme: Aufrauung; abstehende-Fasern.
vgl: Haarigkeit; Voluminosität; S-Faser; Haptik

Hadern
vgl: Alt-Textilien

Haft-Reibung
vgl: CP-Bindung; Faser-Haftung

Haptik
Die Haptik ist ein Arbeitsfeld der Psychophysik, die seit Jahrtausenden als intellektuelle Brücke zwischen Physik und Psychologie dient und das naturwissenschaftliche Fundament mit Empfindungen des Menschen von seinem Umfeld verbindet. (1) Im Bereich der Ingenieur-Technik konzentrieren sich psychophysikalische Fragestellungen auf jene Arbeitsfelder, wo das Design, also Formgebung und "Anmutung", und die haptische Wahrnehmung eines Produktes eine wesentliche Rolle spielen. Bekannte Beispiele sind die Architektur, die Fahrzeug-Technik und die TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Technik. (2) Der "textile Griff" ist ein klassisches Beispiel für die Bedeutung, für die Unwägbarkeiten und für die Bewertungsprobleme von haptischen Wahrnehmungen. (3) Die haptische Wahrnehmung in Form des "Griffs" interessiert auch bei Technischen Textilien, zBzum Beispiel . bei der Fahrzeug-Innenausstattung, bei Schutz-Kleidung, bei Uniformen. bei Flächentragwerken. (4) Aus psychophysikalischer Sicht gehören zur Bewertung des textilen Griffs drei Bereiche der Haut-Sensorik: die Oberflächen-Sensorik (erfasst Topographie (Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] ) im Zehntelmillimeter-Bereich und das Gleitreibungs-Verhalten), die Druck-Sensorik (erfasst die Kompressibilität ("Zusammendrückbarkeit") bei geringem Druck-Niveau) und die Thermo-Sensorik (erfasst spontane Flächentemperatur-Änderungen im Quadratzentimeter-Bereich, also die gefühlte Temperatur zwischen TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] und berührter Hautoberfläche). Synonyme: "Griff"; haptische Wahrnehmung; Psychophysik; taktil; taktile PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] ; Weichheit.
vgl: Haptik; Dichte; Dicke; Eigenschaft

Herstellung
Die Begriffe "Herstellung" und "Verarbeitung" werden in der Textiltechnik häufig synonym verwendet. Die Faser-Verarbeitung wird dabei in der Regel mit der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Herstellung gleichgesetzt. De facto ist dies falsch, weil damit auch die Vlies-Herstellung oder die Beflockung gemeint sein kann. "Faser-Verarbeitung" ist also ein übergeordneter Begriff für die Herstellung verschiedenartiger Garne und verschiedenartiger T-Stoffe. Synonym: Verarbeitung.
vgl: Herstellung

Hydrolyse
Mehrdeutiger Begriff. (1) Er charakterisiert zum einen die Spaltung chemischer Bindungen in Anwesenheit von wässrigen Flüssigkeiten oder Wasserdampf; zum anderen die sukzessive Schädigung einer Substanz infolge alkalischer oder saurer Hydrolyse. (2) Technisch bedeutsame Beispiele für Hydrolyse sind zBzum Beispiel die Degradation von Polyester-Altfasern mittels mehrstündiger Wasserdampf-Behandlung; Verseifung von tierischen bzw pflanzlichen Fetten/Ölen; alkalische Hydrolyse von Polyesterfaser-Geotextilien im eingebauten Zustand; sukzessive Hydrolyse von Textilien bei vielfacher Koch-Wäsche. Synonyme: Abbau; Verseifung; chemische-Schädigung; Zersetzung.
vgl: Hydrolyse; Beständigkeit; Alterungs-Verhalten; Eigenschaft

Hydrophobie
Der Begriff charakterisiert das Verhalten von Oberflächen gegenüber Wasser und wässrigen Flüssigkeiten. Die Benetzbarkeit als eines der wesentlichen Hydrophobie-Merkmale spielt bei Textilien eine besonders grosse Rolle. (1) Der Beitrag "textiler" Poren zur Hydrophobie erschwert die quantitative Bewertung bei GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Oberflächen. (2) Hydrophobes Verhalten ist entweder faserspezifisch (zBzum Beispiel : ausgeprägte H. von Polyolefin-Fasern) oder resultiert aus einer Behandlung (zBzum Beispiel : mittels hydrophobierend wirkender T-Präparationen ("Silikonisierung")). (3) Hydrophobe textile Oberflächen wirken nicht zwangsläufig schmutzabweisend. (4) "Super-Hydrophobie" als klassisches Beispiel der Bionik-Forschung.("Lotus"-Effekt) basiert nicht nur auf einer hydrophoben Oberfläche, sondern auch auf einer mit "Mikro-Noppen" strukturierten Oberfläche, die den adhäsiven Kontakt mit Partikeln/Tröpfchen minimiert. Gegenüber Kondensaten, einem ubiquitären Begleitstoff von Industrie-Abluft, kann der Effekt versagen.
vgl: Hydrophobie; Oberflächen-Eigenschaften; Benetzbarkeit

Identitäts-PrüfungBewertet die Eigenschafts-Konstanz von TexHalbzeugen und TecProdukten. [[Prüfung]]
vgl: Prüfung

Imprägnieren
vgl: Beschichtung

Ionen-Schauer
vgl: Antistatisches-Verhalten

Kaschieren
vgl: Beschichtung

Kenngrösse
vgl: Kennwert

Kennwert
Quantitatives Kriterium, mit dem sich eine EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] charakterisieren lässt. Beispiele EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] "Dehnungs-Verhalten" Merkmal "elastische Dehnbarkeit"; Kennwert "E-Modul". Synonym: Kenngrösse.
vgl: Kennwert; Eigenschaft

Kett-Wachs
vgl: T-Präparation

Kleb-Neigung
vgl: Antistatisches-Verhalten

Knickstellen
vgl: Textur

KonstruktionSkelett (Aufbau bzw Gestalt) des TexHalbzeugs (Roh-Textils), aus dem das Technische Textil hergestellt wird. [[Konstruktion]]
Die (textile) KonstruktionSkelett (Aufbau bzw Gestalt) des TexHalbzeugs (Roh-Textils), aus dem das Technische Textil hergestellt wird. [[Konstruktion]] charakterisiert den Aufbau bzw die Gestalt eines TexHalbzeugs, also quasi das Skelett. Dazu gehören zBzum Beispiel T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ; GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ; T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ; Faser-TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] ; GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] ; Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] ; T-DrehungErsetzt den textilüblichen Begriff "Drehung", die keine Bewegung charakterisiert, sondern die Konstruktion von Garnen. [[T-Drehung]] eines S-Garns; Faden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] ; Maschen-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] ; Flächen-Masse; DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] ; BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. von Geweben und Maschen-Stoffen; Anordnung der Fasern in der voluminösen Stoff-Schicht oder Anordnung der Fäden in einer von Fäden gebildeten Fläche. Spezielle Veredlungs-Effekte und konstruktive Besonderheiten, zBzum Beispiel . rasterförmig angeordnete, elektrisch leitfähige Fäden, gehören nicht zu solchen Angaben. Synonyme: T-Struktur; textile-Struktur.
vgl: Konstruktion; Eigenschaft

Kraft-Dehnungs-Verhalten
Oberbegriff für den Zusammenhang zwischen einer Belastung und der resultierenden VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] . Bei Textilien beschränkt sich dieser Zusammenhang gemeinhin für Zug-Beanspruchungen. Diese Beschränkung ist aus physikalischen Gründen unverständlich, weil Kräfte und Verformungen auch bei anderen Eigenschaften, zBzum Beispiel . bei Torsion, Biegung, Kompression, Wölbung, auftreten. Anhand des Kraft-Dehnungs-Kurvenverlaufs lässt sich der elastische Verformungs-Anteil ermitteln. Synonyme: K-D-Kraft-Dehnung ... Verhalten; Zugkraft-Dehnungs-Verhalten.
vgl: Kraft-Dehnungs-Verhalten; Eigenschaft

Kräuselung
vgl: Textur

KriechenKritisches Merkmal bei der Verformung TechnischerTextilien: zunehmende Verformung bei konstanter Belastung. [[Kriechen]]
Spezielles Merkmal des Kraft-Dehnungs-Verhaltens. Unter einer konstanten Belastung verformt sich zeitabhängig und irreversibel das TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] . Wenn die VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] begrenzt wird, relaxiert die für diese VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] notwendige Kraft (Spannung). (1) Das Ausmass der Kriech-Dehnung hängt vorrangig von der Belastung, vom Polymer und von der AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ab. Eine Belastung von cazirka 20% der Reiss-Kraft kann bei langer Belastungs-Dauer bereits zum Bruch führen. (2) Der für Kriech-Vorgänge typische Zeitraum erstreckt sich von Stunden bis zu Jahren. (3) Besonders "kriech-anfällig" sind bei Faser-Polymeren das Polypropylen und das Polyethylen; bei den Aufmachungsformen der Stoff; bei den Stoff-Aufmachungen das vernadelte Vlies und Filze. (4) Die Kriech-Neigung kann die Verwendbarkeit von TecProdukten beeinträchtigen. Synonyme: creep; Kriech-Dehnung; Kaltfluss; Spannungs-Relaxation; Retardation.
vgl: Kriechen; Kraft-Dehnungs-Verhalten

L/QProduktions-Richtung (längs) zu Quer-Richtung
Produktions-Richtung (längs) zu Quer-Richtung. Gebräuchliche Angabe für das Längs- zu Quer-Verhältnis eines Merkmal-Kennwertes, zBzum Beispiel . VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] in Längsrichtung zu VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] in Querrichtung.
vgl: L/Q; Merkmal; Eigenschaft

Langzeit-Schädigung
vgl: Alterungs-Verhalten

Lebensdauer
vgl: Alterungs-Verhalten

Leicht-Beschichtungnur eine Stoff-Seite ist beschichtet, und der textile Charakter bleibt erhalten. [[Beschichtung]]
vgl: Beschichtung

Leitfähigkeit
vgl: Antistatisches-Verhalten

Lotus-Effekt
vgl: Hydrophobie

Lumpen
vgl: Alt-Textilien

Maschen-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]]
Maschenstoff-Fäden bilden im T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] – von Steh-Fäden als Ausnahme abgesehen – eine Masche (Henkel, Schlinge, Schlaufe). Deshalb fungiert die Maschen-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] – analog zur Faden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] bei Geweben - als wesentliches Konstruktions-Merkmal, das sich mittels zweier Kennwerte charakterisieren lässt: Maschenreihen-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] und Maschenstäbchen-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] .
vgl: Maschen-Dichte; Faden-Dichte; Eigenschaft

Maschen-Stoff
Maschen-Stoffe gliedern sich - der Situation bei Geweben vergleichbar - in viele verschiedenartige Konstruktionen und Varianten. Zumindest in Deutschland wird die Maschenstoff-Familie weitgehend unterteilt: Gestrick mit den Aufmachungen Rund-Gestrick und Flach-Gestrick; Gewirke mit den Aufmachungen Kulier-Gewirke und Ketten-Gewirke. Synonyme: Maschenware.
vgl: Maschen-Stoff; T-Stoff

massgeschneidert
vgl: anwendungsorientiert

MembranTechnisches Textil in verschiedenartigen Anwendungen: Leichtbau; Feuchte-Transport in Schutzkleidung; flugstabilisierende Tragflächen; Träger-Stoff oder Drainage-Schicht für Membranfilter. [[Membran]]
Mehrdeutiger Begriff. Neben physiologischen Membranen (zBzum Beispiel . Zell-Membranen) und technischen Membranen (zBzum Beispiel . Elastomer-Substrate) existieren verschiedenartige Membranen, die aus TecProdukten bestehen oder TecProdukte enthalten: (1) Leichtbau-MembranTechnisches Textil in verschiedenartigen Anwendungen: Leichtbau; Feuchte-Transport in Schutzkleidung; flugstabilisierende Tragflächen; Träger-Stoff oder Drainage-Schicht für Membranfilter. [[Membran]] (vorwiegend für zeltartige Bauwerke): Beschichtetes Gewebe mit hoher Wasser- und Gas-Undurchlässigkeit. (2) MembranTechnisches Textil in verschiedenartigen Anwendungen: Leichtbau; Feuchte-Transport in Schutzkleidung; flugstabilisierende Tragflächen; Träger-Stoff oder Drainage-Schicht für Membranfilter. [[Membran]] mit bekleidungsphysiologischer Funktion, also mit kontrolliertem Feuchte-Transport (zBzum Beispiel . in Schutzkleidung). Als poröser oder porenloser Polymer-Film ist sie in der Regel zwischen zwei Hüll-Lagen angeordnet. (3) Tragflächen-MembranTechnisches Textil in verschiedenartigen Anwendungen: Leichtbau; Feuchte-Transport in Schutzkleidung; flugstabilisierende Tragflächen; Träger-Stoff oder Drainage-Schicht für Membranfilter. [[Membran]] aus luftundurchlässig beschichtetem Gewebe zur Flugstabilisierung (Teile einer Fallschirmspringer-Spezialkleidung ("wingsuit"). (4) MembranTechnisches Textil in verschiedenartigen Anwendungen: Leichtbau; Feuchte-Transport in Schutzkleidung; flugstabilisierende Tragflächen; Träger-Stoff oder Drainage-Schicht für Membranfilter. [[Membran]] -Begleitstoff: ein T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] , der als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] die Funktion einer Polymer-Filtermembran unterstützt: entweder als Trägermaterial (zBzum Beispiel . bei Ultrafiltrations-Membranen) oder als Drainage-Schicht (zBzum Beispiel . bei der Umkehrosmose-Technik). (5) Fahrzeug-Planen. Solche beschichteten Gewebe werden zwar (in der Regel) nicht als Membranen eingestuft, aber sie gleichen sich hinsichtlich vieler Merkmale, zBzum Beispiel : Wasser- und Luft-Undurchlässigkeit; elastischer Dehnungs-Anteil; Weiterreiss-Verhalten, Naht-Festigkeit, Wölb-Verhalten.
vgl: Membran; Beschichtung; T-Stoff; TecProdukt; Eigenschaft

Merkmal
Mehrdeutiger Begriff. (1) Bestandteil einer EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] ; zBzum Beispiel . gehört zur EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] "Dehnungs-Verhalten" das Merkmal "elastische Dehnung". (2) K-Merkmal, dh.das heisst ein Konstruktions-Parameter, zBzum Beispiel : die Faser-Länge oder der Faser-TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] als Parameter einer FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -KonstruktionSkelett (Aufbau bzw Gestalt) des TexHalbzeugs (Roh-Textils), aus dem das Technische Textil hergestellt wird. [[Konstruktion]] . Aus HrsgHerausgeber -Sicht verwandelt sich der Parameter erst dann in ein Eigenschafts-Merkmal, wenn die Faser zBzum Beispiel . verarbeitet wird und die Einkürzung beim Kardieren anhand einer Faserlängen-Verteilung bewertet werden soll.
vgl: Merkmal; Konstruktion; Haarigkeit; Eigenschaft

Modul
Kennwert, der die Verformbarkeit im Bereich nutzungsüblicher Belastungen charakterisiert. Beispiele: (1) E-Modul (Elastizitäts-Modul): klassischer Kennwert, der die Steigung einer linear ansteigenden Zugkraft-Dehnungs-Kurve im Bereich kleiner Dehnung symbolisiert; nur bei wenigen, porenlosen T-Fasern näherungsweise anwendbar (zBzum Beispiel . bei para-Aramid ("Kevlar-Typ), CAT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Carbon-F.'' -Fasern, GLT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Glas-F.'' -Fasern); für T-Stoffe ungeeignet; für FilamentGarne bestenfalls in grober Näherung. (2) T-Modul: textilüblicher Kennwert, der hilfsweise den Anstieg einer nicht-linear verlaufenden T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Kraft-Dehnungs-Kurve im Bereich kleiner Dehnungen beschreibt; üblich ist zBzum Beispiel . die Angabe "Zugkraft-Niveau bei einer Dehnung von 1%". (3) Torsions-Modul, der den Verdrehungs-Widerstand eines Fadens bei der "Falschdraht"-FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -Texturierung" oder eines T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Bündels beim "Rotor-FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] "-Spinnen charakterisiert.
vgl: Modul; Eigenschaft; Kraft-Dehnungs-Verhalten; Verformung

Monofil
vgl: Filament.

Nachavivage
vgl: T-Präparation

Natur-Fasern
vgl: Faser-Kurzbezeichnungen

Nicht-textile-Fasern
vgl: T-Faser

Oberflächen-EigenschaftenWesentliche einstellbare Eigenschaften Technischer Textilien: Verhalten gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), Adhäsivität, elektrostatisches Verhalten. [[Oberflächen-Eigenschaften]]
Zu dieser Eigenschafts-Gruppe zählen zBzum Beispiel . Adhäsivität, Verhalten einer textilen AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), elektrostatisches Verhalten. (1) Textile O-E. sind nicht polymer-spezifisch, sondern mittels der T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] in weiten Grenzen einstellbar. (2) Die O-E. von TecProdukten werden vielfach mittels Funktionalisierungs-Substanzen modifiziert, wobei als Regulativ das Verarbeitungs-Verhalten der TexHalbzeuge berücksichtigt werden muss. (3) Die quantitative O-E.-Erfassung wird durch die ausgeprägte Faser-Krümmung und durch Poren wesentlich erschwert. Synonyme: Oberflächen-Behandlung; Oberflächen-Modifikation.
vgl: Oberflächen-Eigenschaften; Benetzbarkeit; T-Präparation; Eigenschaft; Funktionalisierungs-Substanzen

Paraffinier-Substanz
vgl: T-Präparation

PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]]
Oberbegriff für Reinigungs-Behandlungen bei Mehrweg-Textilien, zBzum Beispiel . Schutz-Kleidung, Filter-Medien. Solche Behandlungen dienen der regenerierenden Reinigung zwischen Nutzungs-Phasen; dazu gehören zBzum Beispiel Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren. Industrielle PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlungen sind bei vielen Anwendungen unerlässlich, können die Alterung eines Textils aber beschleunigen, zBzum Beispiel . wegen der Waschmechanik, wegen chemischer Wirkungen, wegen der Einwirkung von Wasserdampf oder ionisierender Strahlung beim Sterilisieren, wegen der sukzessiven "Auswaschung" einer Funktionalisierungs-Substanz. Synonyme: PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlung; Waschen; ChemischReinigen; Sterilisieren; desinfizierendes Waschen.
vgl: Pflege; Alterung; Eigenschaft; Funktionalisierungs-Substanz

PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Eigenschaften
Zu dieser Eigenschafts-Gruppe gehören zBzum Beispiel . die Reinigbarkeit und das Trocknungs-Verhalten von Textilien. Bei den aus TecSubstraten bestehenden Mehrweg-Produkten (zBzum Beispiel . Schutz-Kleidung, Filter-Medien) beeinflussen die P-E. bei wiederholter PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlung wesentlich den Gebrauchswert. Eine mässige Reinigbarkeit oder eine lange Trocknungsdauer oder eine verschleissfördernde Trocknung nach einer Nass-Reinigung oder eine pflegebedingt verkürzte Lebensdauer beeinträchtigt den Produkt-Erfolg. Die vielen Einflussfaktoren erschweren die objektive Bewertung der PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Eigenschaften. Synonyme: PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlung; PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] ; Waschen; ChemischReinigen; Sterilisieren; desinfizierendes Waschen.
vgl: Pflege-Eigenschaften; Pflege; Alterung; Eigenschaft

Pfropfung
vgl: CoPolymer

Polymer-Modifizierung
vgl: CoPolymer

PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]]
PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] ist ein charakteristische EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] von Textilien. Filmbildende oder teilchenartige Zusatzstoffe verringern die P. in unkalkulierbarer Weise, so dass solche Textilien nachfolgend nicht betrachtet werden. (1) Zweckmässigerweise wird zwischen den in vielen T-Fasern anzutreffenden Nanometer-Poren und den bei allen T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Aufmachungen, GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Aufmachungen und einigen T-Fasern anzutreffenden Mikrometer-Poren unterschieden. (2) Die Nanometer-Poren als intermizellare Zwischenräume interessieren vorrangig bei der VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] wegen der Anfärbbarkeit und bei der Bewertung der Feuchte-Aufnahmefähigkeit (Natur-Fasern: gross; Synthese-Fasern: gering). Der Faser-Wassergehalt spielt zBzum Beispiel . für die Handelsfeuchte und für das bekleidungsphysiologische Verhalten von Textilien eine wesentliche Rolle. Die Grösse der N-P. hängt wesentlich vom Flüssigkeits-Gehalt der N-P. ab: Bei Natur-Fasern vergrössert sich die Pore infolge der Feuchte-Aufnahme annähernd um den Faktor 10. (3) Bei den Mikrometer-Poren sind zwei Grössen-Bereiche zu unterscheiden: Fasern mit schlauchförmigem Faser-Querschnitt - zBzum Beispiel . Baumwoll-Fasern, spezielle Teppich-Fasern ("Antron"-Hohlfaser-Typ), Fill-Fasern und Hohlfaser-Membranen - decken vorwiegend den einstelligen und den kleinen zweistelligen Mikrometer-Bereich ab. Im grösseren zwei- und im dreistelligen Mikrometer-Bereich finden sich Poren verschiedenartiger Form zwischen den Fasern eines Fadens und zwischen Garnen. Langgestreckte ("kapillarförmige") Poren sind vorwiegend in schwach gedrehten Garnen enthalten. (4) Konsequenzen der Unterteilung: Der Anteil der Nanometer-Poren an der Gesamt-PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] ist bei der Bewertung der Faser-Umlagerung, der Dicke, der Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] und der Faser-Packungsdichte zu vernachlässigen. Mit anderen Worten: Die (textile) Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] basiert auf einem Substanz-Modell, bei dem die in der Substanz enthaltenen intermicellaren Poren nicht berücksichtigt sind, also als "Substanz" betrachtet werden. (5) Es wäre zwar naheliegend, die Mikrometer-Poren in Anlehnung an eine in der Geologie übliche Definition als "offene" Poren zu bezeichnen und mittels des "Docht"-Effekts oder eines hydraulischen Durchfluss-Kennwertes zu charakterisieren. Diese Absicht scheitert aber an der bei vielen textilen Oberflächen gebräuchlichen Hydrophobierung, die jeglichen "Durchfluss" in unkalkulierbarer Weise beeinflusst.
vgl: Porosität; Dichte; Dicke; Faser-Packungsdichte; Hydrophobie; Oberflächen-Eigenschaften

Präparations-Auftrag
vgl: Auflage-Masse

Primär-Avivage
vgl: T-Präparation

Produkt-Auftrag
vgl: Auflage-Masse Präparations-Auftrag

ProvenienzKennzeichnet bei Technischen Textilien die Herkunft (Hersteller oder Erzeugungsgebiet); Ursache unerwünschter Eigenschafts-Schwankungen. [[Provenienz]]
Geläufiger Begriff bei handelsüblichen T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -, GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] - und T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Produkten. Er kennzeichnet anhand typischer Eigenschaften/Merkmale (zBzum Beispiel Dehnungs-Verhalten, VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] , Weiterreiss-Verhalten, Oberflächen-EigenschaftenWesentliche einstellbare Eigenschaften Technischer Textilien: Verhalten gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), Adhäsivität, elektrostatisches Verhalten. [[Oberflächen-Eigenschaften]] ) die Produkt-Herkunft, also den Hersteller oder das Erzeugungsgebiet. Trotz der extrem vielen Einflussgrössen bei der TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] - und TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Herstellung ist nicht auszuschliessen, dass sich bei TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Eigenschaften provenienzabhängige Eigenschafts-Unterschiede bemerkbar machen. Synonyme: Herkunft.
vgl: Provenienz; Aufmachungsform; Eigenschaft; Oberflächen-Eigenschaften

PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]]
Die (textile) PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] charakterisiert eine EigenschaftBei Technischen Textilien als ...-Verhalten bezeichnet; durch Merkmale und Kennwerte charakterisiert. [[Eigenschaft]] mittels eines Merkmal-Kennwertes, zBzum Beispiel die messdruckabhängige Dicke eines T-Stoffs als Merkmal der VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] . Sie dient zwei Zielen: der Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]] und der Identitäts-PrüfungBewertet die Eigenschafts-Konstanz von TexHalbzeugen und TecProdukten. [[Prüfung]] . (1) Mit einer Eignungs-PrüfungDient bei der Entwicklung Technischer Textilien zur prognostischen Eigenschafts-Bewertung. [[Eignungs-Prüfung]] soll zBzum Beispiel . das Alterungs-Verhalten prognostisch bewertet werden (Merkmal: Veränderung des Weiterreiss-Verhaltens als Funktion der Waschbehandlungs-Häufigkeit). (2) Bei einer Identitäts-PrüfungBewertet die Eigenschafts-Konstanz von TexHalbzeugen und TecProdukten. [[Prüfung]] wird mittels eines vereinbarten Merkmal-Kennwertes die Eigenschafts-Konstanz von Lieferung zu Lieferung eines Produkts oder eines Vorprodukts überwacht (zBzum Beispiel . "Reisskraft" von FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -Lieferungen). Synonyme: Qualitäts-PrüfungErfolgt bei Technischen Textilien als Eignungs-Prüfung oder als Identitäts-Prüfung. [[Prüfung]] ; Messung.
vgl: Prüfung; Eigenschaft; Merkmal; Kennwert

Rapport
Der Begriff charakterisiert qualitativ die minimale Anzahl von Muster-Elementen, aus denen sich in der textilen Fläche ein Muster zusammensetzt. Muster-Elemente können aus verschiedenartigen Quellen stammen: von einer T-BindungGeometrie der Faden-Verkreuzung bei Geweben und Maschen-Stoffen. [[T-Bindung]] in Form sich kreuzender Fäden oder in Form ineinander verschlungener Maschen, von Hoch-/Tief-Musterungspunkten, von GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Effekten (zBzum Beispiel Schlingen, gewollte lokale Verdickungen), von coloristischen Musterungsflächen. Bekanntes Beispiel: die schachbrett-artig wirkende Leinwand-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. L 1/1, deren Rapport aus einem obenliegenden und einem untenliegenden Faden-Kreuzungspunkt besteht. Der (textile) Rapport entspricht dem "Repräsentativen Flächen-Element" (RFE) bei Modellierungs-Verfahren. Synonyme: Flächen-Element; Bindungs-Rapport
vgl: Rapport; T-Stoff; T-Bindung

Recycling
vgl: Alt-Textilien

Regenerat-Fasern
vgl: Chemie-Fasern

Reinraumkleidungs-Wäsche
vgl: Dekontaminations-Behandlung

Rest-Kontamination
Partikuläre Rest-Verschmutzung bei Reinraum-Kleidung nach einer PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlung. Der Begriff gilt im engeren Sinn nur für Teilchen, die auf Faser-Oberflächen oder in Stoff-Poren liegen und grösser als cazirka 0,2 µm sind. Im weiteren Sinn charakterisiert der Begriff qualitativ auch die filmartige und ionische Rest-Verschmutzung.
vgl: Rest-Kontamination; Pflege; T-Stoff; TecSubstrat

Richtlinie
Sammelbegriff für Verordnungen, Anweisungen, Empfehlungen, Normen, Regeln von Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen. Synonyme: Norm; Verordnung; Regel; Prüfanweisung; GMP (Medizin-Technik); Leitlinie; Gebrauchsanweisung.
vgl: Richtlinie; Prüfung

Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]]
vgl: Dichte

S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]]
Zur AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] gehört neben den Aufmachungen Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] und SP-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische SP-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: Chemiefaser-"Kurzschnitt"; Flock: Bikomponenten-Fasern; Kabel; Spezialpolymer-Fasern. [[SP-Faser]] die AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] . Die S-Fasern existieren in verschiedenen Varianten: als geschnittene Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] ; als gerissene Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] ; als Natur-Fasern (ausgenommen die filamentartige Natur-Seide). S-Fasern auf Chemiefaser-Basis weisen in der Regel eine Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] auf. Die S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] -Länge erstreckt sich zwischen cazirka 20 mm und cazirka 500 mm. In grober Näherung korreliert – wie bei Woll-Fasern - die Länge mit dem Faser-TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] : je kürzer die Faser, desto kleiner der TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] . Verarbeitung der S-Fasern: zBzum Beispiel . in der textilen Spinnerei ("Sekundär-Spinnerei") zu FaserGarnen; fernen zu Vliesen/Vlies-Stoffen; zu Filz, zu Watten/Matten. Synonyme: Spinn-Faser; Schnitt-Faser; Stapel-Faser; Technische Faser (bei HartFasern); Elementar-Faser (bei HartFasern).
vgl: S-Faser; Textur; Faser-Länge; T-Faser; SP-Faser; TexHalbzeug

Schädigungs-Anfälligkeit
vgl: Beständigkeit

Scheinbare-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]]
vgl: Dichte

ScheuerungAbrasive Beanspruchung Technischer Textilien. [[Scheuerung]]
Langwährende abrasive Beanspruchung einer textilen Oberfläche. Die Scheuer-Wirkung manifestiert sich generell als Festigkeits-Verlust und im besonderen; (1) bei T-Fasern als abrasiv verursachter Faserbruch; (2) bei Garnen als Aufrauung infolge des Bruchs von Einzel-Fasern (3) bei T-Stoffen als Aufrauung (abstehende Faser-Enden), als flächige Durchscheuerung (mit einer Loch-Bildung endend) oder – speziell bei Vlies-Stoffen - als schichtförmige Delaminierung, also in Form raupenförmig verdichteter Faser-Bündel, die in die T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Oberfläche eingebunden sind. Synonyme: Abrasion; Aufrauung; Durchscheuerung; Weiss-ScheuerungAbrasive Beanspruchung Technischer Textilien. [[Scheuerung]] .
vgl: Scheuerung; Haarigkeit; Eigenschaft: Prüfung

Schlichte
Mehrdeutiger Begriff. Im textilüblichen, engeren Sinn kennzeichnet er Verarbeitungs-Hilfsmittel, die den einzelnen Faden vor schädigender Beanspruchung auf Verarbeitungs-Maschinen schützen (T-SchlichteSchlichte für Polymer-Fasern, dient generell als Verarbeitungs-Hilfsmittel. [[T-Schlichte]] ). Im weiteren Sinn wird dieser Begriff für Wirksubstanzen verwendet, die bei der Faser-Herstellung als G-SchlichteSpezielle Schlichte für Glas-Fasern, dient bei Technischen Textilien als Verarbeitungs-Hilfsmittel und als Funktionalisierungs-Substanz. [[G-Schlichte]] auf Glasfasern und zunehmend auf andere, als TecProdukte eingesetzte Spezial-Fasern appliziert werden. Solche Substanzen sollen die Fasern nicht nur vor Verarbeitungs-Beanspruchungen schützen, sondern zBzum Beispiel . auch die Faser-Adhäsion zu Matrix-Substanzen (Kunstharz, Beton...) optimieren. Die beiden Schlichte-Familien werden zumindest derzeit wegen der verschiedenartigen Anforderungen getrennt betrachtet.
vgl: Schlichte; G-Schlichte; T-Schlichte

Schmälze
vgl: T-Präparation

Schutz-Drehung
vgl: T-Drehung

Schwer-Beschichtungbeide Stoff-Seiten sind beschichtet und der textile Charakter fehlt. [[Beschichtung]]
vgl: Beschichtung

Simulation
Mehrdeutiger Begriff, der in der Technik das Bemühen beschreibt, einen realen Vorgang grosser Komplexizität zeitraffend und realitätsnah (also unter anwendungstypischen Bedingungen) zu simulieren. Die Simulation entspricht einer experimentellen Modellierung. In der Fahrzeug-Technik zBzum Beispiel . ist diese Umweltsimulation weit verbreitet. In der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Technik ist die Simulation aus unbekannten Gründen wenig gebräuchlich; stattdessen wird der aufwendige "Trage-Versuch" bevorzugt, obwohl die Umweltsimulation für die Alterungs-Bewertung von TecProdukten besonders geeignet erscheint. Synonyme: experimentelle-Modellierung; Modellierung.
vgl: Simulation; Alterung; Prüfung

SP-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische SP-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: Chemiefaser-"Kurzschnitt"; Flock: Bikomponenten-Fasern; Kabel; Spezialpolymer-Fasern. [[SP-Faser]]
Zur AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] gehört neben den Aufmachungen Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] und S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] die AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] SP-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische SP-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: Chemiefaser-"Kurzschnitt"; Flock: Bikomponenten-Fasern; Kabel; Spezialpolymer-Fasern. [[SP-Faser]] . Die SP-Fasern existieren in verschiedenen Varianten: (1) "Kurzschnitt": Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] kurzer Länge in geschnittener, texturloser Form: typischer Längen-Bereich: cazirka 5 mm bis cazirka 20 mm. Kurzfaser-Verarbeitung mit speziellen Verfahren: Nassvlies-Technik; Papier-Technik. (2) "Flock": T-Fasern sehr kurzer Länge, in Form geschnittener Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] (cazirka 1 mm bis cazirka 3 mm) oder gemahlener T-Fasern (incl. Natur-Fasern); mit Spezial-Präparation wegen des elektrostatischen Verhaltens. Flock-Verarbeitung mit speziellen Verfahren. (3) Bikomponenten-Fasern: Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] beliebiger AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] (Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] oder S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] ), zBzum Beispiel . in elektrisch leitfähiger Form für Antistatik-Effekte oder in partiell schmelzfähiger Form für Binde-Fasern oder in spleissfähiger Form für Mikrofaser-Anwendungen. (4) Kabel: "Reiss"-Kabel zBzum Beispiel . für CAT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Carbon-F.'' -Faser-Herstellung aus PACT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyacrylnitril'' -Fasern; "Konverter"-Kabel für speziell geschnittene S-Fasern; "Fill"-Kabel ("volumengebende Spreiz-Kabel") mit Spezial-Präparation für Füllvlies-Anwendungen. (5) Spezialpolymer-Fasern, die als TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] für ausgewählte Anwendungen verwendet werden (zBzum Beispiel . Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] spezieller Umwelt-Verträglichkeit mittels einstellbarer Degradations-Geschwindigkeit). Synonyme: Kurz-Faser; Kurzschnitt; Flock; Mahl-Flock; Mahl-Staub; BiKo''Bikomponenten-F.'' -Faser; leitfähige-Faser; Binde-Faser; Mikro-Faser; Kabel; biologisch-abbaubare-Faser.
vgl: SP-Faser; T-Faser; S-Faser; Bikomponenten-Fasern; TexHalbzeug; Antistatik

Spannungsloser-Zustand
Textilüblicher Begriff für einen Ausgangszustand; wie ihn T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] - und GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Prüfproben - ungeachtet physikalischer Bedenken - bei vielen textilen Prüfungen aufweisen sollen; Die Probe liegt "gestreckt", also bei vernachlässigbarer Krümmung, und zugleich "spannungslos" auf einer reibungsarmen Unterlage. De facto beträgt das gebräuchliche Zugspannungs-Niveau dabei cazirka 0,5 cN je cm Stoff-Breite.
vgl: Spannungsloser-Zustand; Kraft-Dehnungs-Verhalten; Prüfung

Spannungs-Relaxation
vgl: Kriechen

Spezifisches-Gewicht
vgl: Dichte

Spin-finish
vgl: T-Präparation

SpleissenBei Technischen Textilien mehrdeutig: Faser-Beschädigung. Verknotung von Fäden oder Seilen. Öffnung (Vereinzelung) von Filament-Garnen. Mikrofaser-Bildung. [[Spleissen]]
Vieldeutiger Begriff. Und mehrdeutige Verwendung in der Textiltechnik: (1) Beschädigung von T-Fasern: Bei manchen T-Fasern fibrilliert (spleisst auf; zerteilt sich) bei hoher mechanischer Beanspruchung das Faser-Ende, es entsteht ein Faser-Bart (zBzum Beispiel . gespleisste Monofil-Enden i. (2) Verknotung ("Spleiss-Knoten"): Zwei Fadenenden werden mechanisch bzw aerodynamisch bis zur Einzelfaser geöffnet (gespleisst), bevor die nunmehr bartförmigen Faden-Enden reibschlüssig miteinander verbunden werden. Solche Spleiss-Knoten eignen sich bevorzugt für FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -Fäden; bei FilamentGarnen muss im Einzelfall die Knoten-Festigkeit bewertet werden. (3) Seillitzen-Verbindung (Tauwerk): Das Seil-Ende wird gespleisst, so dass die Litzen-Enden peitschenartig vom Seilkörper abstehen und dann einzeln zwischen Litzen des intakten Seil-Körpers positioniert werden können. Eine nachfolgende Zug-Beanspruchung strafft die intakten Seil-Litzen, und die Flächenpressung fixiert mittels grossflächigem Reibschluss die eingelegten Litzen-Enden. Das Reibschluss-Niveau begrenzt die Belastbarkeit des Seils. Diese Spleiss-Verbindung eignet sich für den "Augspleiss" am Seil-Ende und für den "Verbindungs-Spleiss" zwischen zwei Seilen. (4) Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -Vereinzelung (Separation im Sinne eines Spleissens): Die Anfänge der FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -Hybridisierung basieren auf dem letztlich misslungenen Versuch, Multifil-Garne mechanisch und/oder elektrostatisch zu spleissen, also in die Einzel-Filamente aufzuteilen. (Hinweis: Dieses Prinzip wurde Jahrzehnte später für die Aufgabe verwendet, in Spinnvlies-Anlagen die störende Haftung benachbarter Filamente (in der Filamentbildungs-Zone) zu verhindern.) (5) Mikrofaser-Bildung: Die BiKo''Bikomponenten-F.'' -Faser-Entwicklung ermöglichte es, Filamente im Standard-Titerbereich (grösser 2 dtex) herzustellen und diese anschliessend mittels einer Split-/Spleiss-Behandlung in zahlreiche Mikro-Fasern zu verwandeln. Die "Fibrillen" der anfänglich verwendeten Matrix-Fibrillen-BiKo''Bikomponenten-F.'' -Fasern wurden vorrangig für "Syntheseleder"-Vliesstoffe genutzt (zBzum Beispiel . "Alcantara"). Aktuell gelten BiKo''Bikomponenten-F.'' -Fasern mit sektorförmig zu teilendem Querschnitt (zBzum Beispiel . PES-TT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polyethylenterephtalat'' (als "Polyester" bekannt) +gross; viel; hoch PA 6) als breit anwendbare Mikrofaser-Quelle, wobei die Teilung mittels Löse- oder Wasserstrahl-Behandlung erfolgen kann. Synonyme: gespleisst; Spleiss-Behandlung; Split-Behandlung; Spleiss-Verbindung; Spleiss-Knoten; Aufteilen; Fibrillieren, Separieren.
vgl: Spleissen; Bikomponenten-Fasern; TexHalbzeug; T-Faser

Spul-Öl
vgl: T-Präparation

Standzeit
vgl: Alterungs-Verhalten

Stoff-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]]
vgl: Dichte

Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]]
vgl: Dichte

Substanz-Eigenschaften
vgl: Eigenschaft

Substrat
Technisch-wissenschaftliche Bezeichnung für ein TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] , das behandelt oder beansprucht wird.
vgl: Substrat; TexHalbzeug

Super-Hydrophobie
vgl: Hydrophobie

Synthese-Fasern
vgl: Chemie-Fasern

System-Komponente
Wenn ein TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] als System-Komponente in eine technisches-Produkt integriert wird, dann verliert es seinen textilen Charakter und fungiert als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . (1) Für diese spezielle Rolle von TecSubstraten existieren zahlreiche Beispiele: Luftsack in einem Airbag-Rückhaltesystem, Gurt ("Sicherheits-Gurt") in Rückhalte-Systemen, Bezugs-Stoff für Fahrzeug-Sitze, Filter-Medium in einer Filter-Anlage. (2) Solche als TecKomponenten fungierenden TecSubstrate lassen sich in der Regel nicht beliebig austauschen (andere ProvenienzKennzeichnet bei Technischen Textilien die Herkunft (Hersteller oder Erzeugungsgebiet); Ursache unerwünschter Eigenschafts-Schwankungen. [[Provenienz]] ), weil die konstruktiven Vorgaben für das technische-Produkt auf ein spezielles TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] zugeschnitten sind.
vgl: System-Komponente; TecSubstrat; TecKomponente; TecProdukt; technisches-Produkt; Definition-Technische-Textilien

T-BindungGeometrie der Faden-Verkreuzung bei Geweben und Maschen-Stoffen. [[T-Bindung]]
In den T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Aufmachungen Gewebe und Maschen-Stoffe folgen die Fäden bzw Faden-Gruppen einer streng geometrischen 2D-Struktur, die sich durch die T-BindungGeometrie der Faden-Verkreuzung bei Geweben und Maschen-Stoffen. [[T-Bindung]] und den "Rapport" charakterisieren lässt. (1) Bei Geweben bilden zumindest zwei sich kreuzende Faden-Systeme regelmässige Muster aus; zBzum Beispiel . in schachbrettartiger "Leinwand"-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. ; in Köper-, in Panama-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. . (2) Maschen-Stoffe bestehen aus zumindest einem Faden-System; für die Verbindung benachbarter Fäden sorgen ineinander verschlungene schlaufenförmige Faden-Abschnitte ("Maschen", Henkel, Schlingen) anstelle der sich kreuzenden Fäden. Typische Bindungen: "Rechts/Rechts"; Links/Links".
vgl: T-Bindung; Rapport; Maschen-Stoff; Maschen-Dichte; T-Stoff

T-DrehungErsetzt den textilüblichen Begriff "Drehung", die keine Bewegung charakterisiert, sondern die Konstruktion von Garnen. [[T-Drehung]]
Der textilübliche Begriff "Drehung" (im e-Symposion als T-DrehungErsetzt den textilüblichen Begriff "Drehung", die keine Bewegung charakterisiert, sondern die Konstruktion von Garnen. [[T-Drehung]] bezeichnet) charakterisiert die Konnstruktion (T-Struktur) von Garnen, nicht ihre Bewegung. (1) Der Faden erhält seine T-DrehungErsetzt den textilüblichen Begriff "Drehung", die keine Bewegung charakterisiert, sondern die Konstruktion von Garnen. [[T-Drehung]] im Zuge der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Herstellung, wobei sich die T-Fasern näherungsweise koaxial zur Faden-Achse und helixförmig anordnen. Das zunächst strukturlose Faser-Bündel nimmt dabei sukzessiv eine zylindrische Form an. (2) Die Verdrehung tordiert und verbiegt die T-Fasern weitgehend und irreversibel; zugleich erhöht sich die Faser-/Faser-Gleitreibung bis auf Haftreibungs-Niveau. (3) Für Faser-Garne sind die zunehmende Verdichtung und die steigende Haft-Reibung bedeutsam; bei Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] -Garnen interessiert vorrangig die Verdichtungswirkung. (4) Nominell drehungslose FilamentGarne erhalten zumindest eine sogen. Schutz-Drehung ("Schutzdrall"), damit sich keine Filamente bei der Verarbeitung vom Bündel abspreizen (üblich sind cazirka 20 Drehungen je m). Synonyme: Drehung; Drall; Verdrillung; Schutzdrall.
vgl: T-Drehung; Konstruktion; Eigenschaft; Prüfung; S-Faser; Garn; FaserGarn; FilamentGarn

T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]]
Begriff für eine der 3 textilen Basis-Aufmachungsformen. Zu ihren Aufmachungen gehören das Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] , die S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] und die SP-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische SP-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: Chemiefaser-"Kurzschnitt"; Flock: Bikomponenten-Fasern; Kabel; Spezialpolymer-Fasern. [[SP-Faser]] . Die Bezeichnung T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] ist wegen des interdisziplinären Ansatzes zweckmässig; sie reduziert missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern, zBzum Beispiel . mit Zellulose-Fasern (Papier-Technik), optischen Glas-Fasern ("LWL"), Spinnen-Seide, Muskel-Fasern, Holz-Fasern, Leder-Fasern. Synonyme: Faserstoff; Faser; Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] .
vgl: T-Faser; Filament; FilamentGarn; FaserGarn; Faser-Kurzbezeichnungen; Aufmachungsform

T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]]
Beim e-Symposion fungiert "T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] " als Oberbegriff für jene Wirksubstanzen, die auf T- Fasern, Garne oder T-Stoffe appliziert werden, um deren Verarbeitungseigenschaften gezielt zu beeinflussen. (1) T-P. befindet sich vor einer Wasch-Behandlung des Roh-Textils auf beliebigen Aufmachungen. Sie bedeckt als Xerogel filmartig/inselförmig jegliche textile Polymer-Oberfläche. (2) Zu den T-P. gehören - in der Terminologie des e-Symposions - "Primäravivagen" der Chemie-S-Fasern, Präparationen der FilamentGarne, Avivagen der S-Fasern, "Wachs" der Baumwolle, "Schmälzen" der Wolle, "Nachavivagen" als Ergänzung der S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] -Primäravivagen, T-Schlichten, G-Schlichten, Kett-Wachs, "Spul-Öle", Nähgarn-Avivagen, Strickgarn-Paraffine. T-P. lassen sich keiner einheitlichen chemischen Basis zuordnen. (3) Funktionalisierungs-Substanzen und spezielle Antistatika sind dann als T-P zu .betrachten, wenn sie vorrangig Verarbeitungs-EigenschaftenGruppe von Einflussfaktoren; bei der beeinflussen sollen. (4) Typische Auflage-Masse von T-P.: cazirka 0,2 % bis cazirka 5 %. (5) In der Regel lässt sich die T-P. mittels Wasch-Behandlungen nicht vollständig auswaschen/ablösen; mit einer Rest-T-P. im Bereich von 0,1 % ist zu rechnen. (6) In Hochleistungs-Web-, Strick- oder Wirk-Maschinen übernehmen Spezial-Öle in Form von Öl-Nebel die Schmierung ausgewählter Maschinen-Elemente. Sie zählen selbstverständlich nicht als T-P, auch wenn sie sich als "Rest-Nebel" auf einer textilen Oberfläche niederschlagen. Synonyme: Präparation; Schlichte (bei Glas-Fasern); Avivage; Schmälze; lubricant; spin finish.
vgl: T-Präparation; Oberflächen-Eigenschaften; Zusatz-Stoff; Auflage-Masse; Verarbeitungs-Eigenschaften; Funktionalisierungs-Substanzen

T-SchlichteSchlichte für Polymer-Fasern, dient generell als Verarbeitungs-Hilfsmittel. [[T-Schlichte]]
Textilübliches Verarbeitungs-Hilfsmittel, das den einzelnen Kett-Faden vorrangig vor schädigender abrasiver Beanspruchung in der Web-Maschine schützen soll. (1) Die T-SchlichteSchlichte für Polymer-Fasern, dient generell als Verarbeitungs-Hilfsmittel. [[T-Schlichte]] wird vor dem Weben auf die Kettfaden-Schar appliziert, wobei der einzelne Faden annähernd mantelförmig umhüllt wird und dabei versteift. (2) Nach dem Weben wird sie in der Regel entfernt, um die Versteifung aufzuheben und um die nachfolgende Veredlungs-Behandlung nicht zu behindern. (3) Die für T-SchlichteSchlichte für Polymer-Fasern, dient generell als Verarbeitungs-Hilfsmittel. [[T-Schlichte]] angewandten Zusatzstoffe reichen von Stärke bis zu Polyester- und Polyvinylalkohol-Produkten, gegebenenfalls ergänzt durch Kett-Wachs.
vgl: T-Schlichte; Zusatz-Stoff; G-Schlichte; Funktionalisierungs-Substanzen

T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]]
T-Stoffe können aus Garnen oder aus Fasern hergestellt sein. (1) Sie weisen - von Ausnahmen abgesehen - ein anisotropes L/QProduktions-Richtung (längs) zu Quer-Richtung -Verhalten auf, wobei in L-Richtung die grössere Festigkeit und die geringere Dehnbarkeit anzutreffen ist. Ihr Porengehalt ist hoch: die Roh-DichteDichte poröser Textilien (sämtliche Stoffe und Garne; mit Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] erreicht maximal cazirka 50% der Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] , kann aber auch bei cazirka 1% liegen. (2) In den aus Garnen bestehenden T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -Aufmachungen - Gewebe und Maschen-Stoffe - folgen die Fäden bzw Faden-Gruppen einer streng geometrischen 2D-Struktur, die sich durch den "Rapport" beschreiben lässt: Bei Geweben sind es im einfachsten Fall die schachbrettartige "Leinwand"-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. ; ferner die Köper-, Panama-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]]. usw. Maschen-Stoffe bestehen aus zumindest einem Faden-System; für den Zusammenhalt sorgen ineinander verschlungene Faden-Schlaufen ("Maschen", Henkel, Schlingen) anstelle der sich kreuzenden Fäden. Typische Bindungen: "Rechts/Rechts"; Links/Links". (3) Die Maschenstoff-Familie lässt sich wie folgt unterteilen: Gestrick mit den Aufmachungen Rund-Gestrick und Flach-Gestrick; Gewirke mit den Aufmachungen Kulier-Gewirke und Ketten-Gewirke. (4) Für TecProdukte sind jene Maschen-Stoffe besonders bedeutsam, die als separates Fadensystem dehnungsreduzierende "Stehfäden" enthalten. (5) In den aus Fasern hergestellten T-Stoffen, zBzum Beispiel . den Vliesen und Filzen, folgen die Fasern keiner streng definierten Geometrie, sondern einer statistischen 3D-Anordnung. In der Stoff-Ebene liegen sie orientiert oder "wirr" (ungerichtet), in die dritte Dimension erstrecken sie sich entweder dachziegelartig oder "wirr" oder als Schichtung zweidimensionaler Faser-Lagen. (6) Der Zusammenhalt zwischen solchen Fasern ist auf verschiedenartige Weise erreichbar, zBzum Beispiel . durch grosse Faser-Faser-Haftreibung; durch mechanisch oder hydrodynamisch bewirkte Faser-Verschlingung; durch Verklebung; durch Verschweissung; durch temporäres Anlösen und nachfolgendes Verpressen.
vgl: T-Stoff; T-Bindung; CP-Bindung; FaserGarn; FilamentGarn; Rapport; Konstruktion

T-Struktur
vgl: Konstruktion

Taktil
vgl: Haptik


Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]]
Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] , deren Vertreter nicht als Consumer-Textilien, sondern als TecProdukte dienen. Synonyme: Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] ; Industrie-Textilien; Objekt-Textilien.

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: Technische-Textilien; Technisches Textil; Definition-Technische-Textilien; TecProdukt


Technisches-Produktvom Anwender unter Verwendung von TecProdukten hergestellt; enthält auch nicht-textile Bestandteile. [[Technisches-Produkt]]
Ein Produkt, das ein Anwender unter Verwendung Technischer Textilien, also unter Verwendung eines TecProdukts oder mehrerer TecProdukte, hergestellt hat. Ein technisches- Produkt enthält neben dem TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] nicht-textile Bestandteile.

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: Technisches-Produkt; TecProdukt; Technisches Textil


Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]]
eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] , aus TecProdukten gleichen Funktionsprinzips bestehend (Beispiel: Gruppe "Filtermedien; fest/gas-Trennung; abreinigbar" mit den TecProdukten (Gruppen-Mitgliedern) Vliesstoff-Schlauchfilter, Gewebe-Filtertuch usw).

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: Technisches Textil; Technische-Textilien; Definition-Technische-Textilien


TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]]
Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] , das als (unauffällige) Komponente in einem technischen-Produkt integriert ist ("textile inside" in Anlehnung an einen Werbe-Slogan der ITInformationstechnologie (Mikroelektronik) -Technik). Der textile Charakter des TexHalbzeugs geht infolge der Integration verloren. Synonyme: Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] ; Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] ; TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] ; Industrie-Textilien; textile Armierung.

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: TecKomponente; TecSubstrat; Anwendungsorientierte-Eigenschaft; TecProdukt; Technisches Textil; Technische-Textilien


TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]]
Ein marktübliches Produkt, das als Mitglied in einer Produkt-Gruppe Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] für eine bestimmte Anwendung vorgesehen ist und das als Bestandteil eines technischen-Produkts verwendet wird. Es entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. TecProdukte können als TecSubstrate oder als TecKomponenten fungieren. (Anmerkung: Das Mitglied einer Produkt-Gruppe kann in mehreren Varianten existieren, beispielsweise EPA-, HEPA-, ULPA-Filtermedien bei Tiefen-Filtermedien). Synonyme: Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] ; Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] .

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: TecProdukt; TecSubstrat; TecKomponente; Technisches Textil; Technische-Textilien; Anwendungsorientierte-Eigenschaft


TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]]
Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] , dessen textiler Charakter im technischen Produkt dominiert, d.h. die charakterbestimmenden Eigenschaften des TexHalbzeugs sind erhalten geblieben. Synonyme: Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] ; Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] ; TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] .

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: TecSubstrat; TecKomponente; TecProdukt; Anwendungsorientierte-Eigenschaft; Technisches Textil; Technische-Textilien


TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]]
Im e-Symposion verwendeter Oberbegriff für Roh-Fasern, Roh-Garne, Roh-Stoffe. Mittels zusätzlicher Verarbeitungsschritte - dazu zählen vorrangig spezielle Veredlungs-Behandlungen - lassen sich TecProdukte herstellen. TexHalbzeuge bilden also die Basis für Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] , sind aber selbst keine. Synonyme: Roh-Textilien; Roh-Ware; Halbzeuge; Zwischenprodukt.

Erläuterungen zur Gruppierung:

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] : Sammelbegriff für die Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Dient zur Abgrenzung gegenüber anderen textilen Produkt-Klassen.

Technisches Textileine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische Textilien. Eine solche Produkt-Gruppe enthält ''TecProdukte gleichen Funktionsprinzips'' und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. [[Technisches Textil]] : Kennzeichnet eine Gruppe in der Produkt-Klasse Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] . Eine solche Produkt-Gruppe enthält TecProdukte gleichen Funktionsprinzips und eröffnet Vergleichsmöglichkeiten. Beispiele: (1) Gruppen Filtermedien: fest/gas-Trennung; abreinigbar oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei geringer Feststoff-Konzentration) oder Filtermedien: fest/flüssig-Trennung (bei hoher Feststoff-Konzentration (Schlamm-Entwässerung)) oder ... (2) Gruppen Geo-Textilien: Bewehrung oder Geo-Textilien: Drainage oder ... (3) Gruppen Bezugs-Stoffe: PKW-Sitzpolster oder Bezugs-Stoffe: PKW-Wandbespannung oder Bezugs-Stoffe: Büromöbel-Polster oder ...

TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] : Kennzeichnet ein marktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe. Es fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts, entweder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] oder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] . Ein TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] entsteht bei einer anwendungsspezifischen VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs. Beispiel: TecProdukte in der Gruppe Geo-Textilien: Drainage sind: Vlies-Stoffe; VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Konstruktionen; Maschen-Stoffe.
vgl: TexHalbzeug; Technische-Textilien; TecProdukt; Technisches Textil; Aufmachungsform


TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]]
(Das) TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] fungiert als Oberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung, beliebiger AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. (T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] , GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] ), beliebiger AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] (bei T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] beispielsweise: Pol-Gewebe, Flach-Gewebe; Maschenstoff; Vlies-Stoff) und beliebigen Bearbeitungs-Zustands (TexHalbzeuge, VerbundHalbzeuge; Roh-Ware, Fertig-Ware, TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] , konfektioniertes Teil, ein als Produkt-Komponente verarbeitetes TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] ).
Synonyme: Textilien; Textilie
vgl: Textil; Technisches-Textil; TecProdukt; Aufmachungsform

TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Abfälle
vgl: Alt-Textilien

Textiler-Festkörper
Oberbegriff für textile Probenkörper, bei einer physikalischen Analyse ihres Verhaltens gebräuchlich. Der T-FFaser . findet sich bei beliebigen Aufmachungen: T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] , Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] , GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] , Gewebe, Maschen-Stoff, Vlies, Vlies-Stoff, Pol-Stoff, Laminat. Anhand der Faser-Mobilität im Festkörper sind zwei Typen zu unterscheiden: (1) Im Standard-Festkörper können sich Fasern bei Verformungen "gleitend", also reibschlüssig bewegen; sie sind nicht durch Schlichte, Bindemittel, Schweiss-Punkte usw. formschlüssig fixiert. (2) Im VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; -Festkörper sind die Fasern mittels Schlichte, Bindemittel, Schweiss-Punkte usw. miteinander verklebt, so dass eine "gleitende" Umlagerung erst nach dem Bruch derartiger Klebepunkte auftreten kann. Synonyme: Festkörper.
vgl: Textiler-Festkörper; CP-Bindung; Prüfung; Haptik; Funktionalisierungs-Substanzen; Faser-Umlagerung; Aufmachungsform

Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]]
Mehrdeutiger Begriff. (1) Der Begriff charakterisiert eine bogige, helixförmige oder sägezahn-förmige Geometrie einer Oberfläche oder eines Körpers, in der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Technik also vorrangig die Geometrie einer Faser oder eines Fadens. (2) Dabei wird aus unbekanntem Grund strikt zwischen der Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] eines FilamentGarns ("texturiertes GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] ") und der Kräuselung einer S- oder SP-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische SP-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: Chemiefaser-"Kurzschnitt"; Flock: Bikomponenten-Fasern; Kabel; Spezialpolymer-Fasern. [[SP-Faser]] unterschieden. Aus geometrischer Sicht ist eine solche Unterscheidung nicht gerechtfertigt. Deshalb ist im e-Symposion mit dem Begriff Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] sowohl die FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] als auch die Faser-Kräuselung ("crimp") gemeint. (3) Die Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] erzeugt einen grossen Faser-/Faser-Abstand, der ein Vielfaches der Faser-Dicke beträgt und der für die textiltypische VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] bzw. für die PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] verantwortlich ist. (4) Die Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] und die T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] bestimmen gemeinsam weitgehend das Verarbeitungs-Verhalten der T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] . Sie müssen deshalb aufeinander abgestimmt sein. (4) Wegen dieser Bedeutung muss die Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] in der Regel beständig sein gegenüber mechanischen, thermischen und PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Beanspruchungen. (5) Sie entsteht mittels einer Texturier-Behandlung. Die Auswahl an Texturier-Verfahren für S-Fasern sowie für FilamentGarne ist extrem gross. (6) Die Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] -Prüfmöglichkeiten erscheinen angesichts der grossen technologischen Bedeutung dürftig. Synonyme: Falschdraht-Textur3D-Geometrie einer Faser oder eines Fadens. Sammelbegriff für die Filament-Textur und die Kräuselung ("crimp") von S-Fasern. [[Textur]] ; Kräuselung; Stauchkammer-Kräuselung; crimp.
vgl: Textur; Verarbeitungs-Eigenschaften; Dichte; T-Präparation; FaserGarn; FilamentGarn; TexHalbzeug

Thermofixierung
vgl: Fixierung

TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]]
Charakterisiert die längenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen. Standard-Kenngrössen: für "tex": g je 1 km; vorwiegend für Garne verwendet; für "dtex": g je 10 km; vorwiegend für T-Fasern verwendet. (1) Bekannte Ausnahmen: Monofile: Durchmesser-Angabe in mm; Nano-Fasern: Dicke in nm oder µm. (2) Der Begriff "Feinheit" als geläufiges Synonym für "TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] " wird beim e-Symposion mangels physikalischer Plausibilität gemieden: Denn eine "grosse" Feinheit würde einer "feinen", also dünnen Faser entsprechen, und eine geringe Feinheit dementsprechend einer groben Faser. (3) Wenn bei T-Fasern anstelle des Titers ein Durchmesser oder eine Dicke angegeben werden soll, dann ist bei der Umrechnung die Substanz-DichteDichte porenloser Fasern (ohne Mikrometer- und Millimeter-Poren). [[Dichte]] zu berücksichtigen. Wenn zBzum Beispiel . PP-Fasern mit PES-TT-Faser > Chemie-F. > Synthese-F. > ''Polyester-Polyethylenterephtalat'' (als "Polyester" bekannt) -Fasern gleichen Titers verglichen werden und der DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] -Einfluss vernachlässigt wird, dann beträgt der Fehler cazirka 20 %. Bei Garnen lässt sich der TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] wegen des Poren-Einflusses nicht in eine Querschnittsgrösse umrechnen. Synonyme: Feinheit; Denier; den.
vgl: Titer; Konstruktion; Merkmal; T-Drehung; Dichte

Verarbeitungs-EigenschaftenGruppe von Einflussfaktoren; bei der
Der Oberbegriff charakterisiert eine grosse Gruppe von Einflussfaktoren, die bei der TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] -Herstellung und bei der Weiterverarbeitung wirksam werden, Dazu gehören zBzum Beispiel .: Reibungs-Verhalten; Biege-Verhalten; Kräuselungs-Zustand; Entkräuselungs-Verhalten; elektrostatisches Verhalten. Ihre komplexe Wirkung/Wechselwirkung lässt sich erst teilweise quantitativ erfassen und bewerten. Die indirekte Erfassung stützt sich zBzum Beispiel . auf: Fadenbruch-Verhalten, Flusen-Bildung; FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] -VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]] und -Festigkeit; Flockeöffnungs-Verhalten, FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -Festigkeit, Masse-"Ungleichmässigkeit", Schwankungen des optischen Durchmessers. Wegen der Komplexizität beträgt der Aufwand für die Entwicklung einer optimalen, bei mehreren Faser-Verarbeitern anwendbaren T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] häufig mehrere Mannjahre.
vgl: Verarbeitungs-Eigenschaften; T-Faser; T-Präparation; Prüfung; Eigenschaft

VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.;
Oberbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen, zBzum Beispiel . für einen Faser-Harz-VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; , einen Faser-Beton-VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; , einen Faser-Gummi-VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; , ein Laminat (T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] -/Film-VerbundSammelbegriff für Mehrkomponenten-Konstruktionen (Faser-Harz-V.; ). Synonyme: Verbundstoff; composite; Verbundwerkstoff.
vgl: Verbund; VerbundHalbzeug; TexHalbzeug; Aufmachungsform

VerbundHalbzeug
TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] in einer speziellen AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] , zBzum Beispiel . als Roving, Matte, Hybrid-GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] .
vgl: VerbundHalbzeug; Verbund; TexHalbzeug

VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]]
Mehrdeutiger Begriff für Behandlungen. Im Hinblick auf TecProdukte muss unterschieden werden zwischen der (Basis)-VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] von Textilien und der Spezial-VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] von TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] für die Verwendung als TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] . Zur Basis-VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] zählen zBzum Beispiel . Entschlichten, Waschen, Thermofixieren. Die Spezial-VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] orientiert sich an den anwendungstechnischen Anforderungen, zBzum Beispiel . hinsichtlich der Harz-Haftung, des Brenn-Verhaltens, des Weiterreiss-Verhaltens, des Alterungs-Verhaltens, der PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Eignung, spezieller Thermofixier-Effekte. Synonyme: Ausrüstung.
vgl: Veredlung; Fixierung; TexHalbzeug: TecProdukt

Verformbarkeit
Qualitative Aussage über die Eignung einer (textilen) AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] , mittels einwirkender Wärme und/oder mechanischer Kraft und/oder Feuchte und/oder chemischer Behandlung eine bleibende VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] zu erreichen. Synonyme: Tiefziehbarkeit.
vgl: Verformbarkeit; Veredlung; TecProdukt

VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]]
Sie resultiert zBzum Beispiel . aus einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung bei der Herstellung und Anwendung von Textilien. Das Verformungs-Verhalten spielt bei der TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Bewertung eine wesentliche Rolle, weil bei Textilien in der Regel kein voll-elastisches Verhalten erwartet werden kann. (1) Das Verhalten des Textils bei einer VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] hängt wesentlich von der AufmachungsformTechnische Textilien gliedern sich in drei Aufmachungsformen: Faser ("T-Faser"), Garn und Stoff ("T-Stoff"). [[Aufmachungsform]]. und den Aufmachungen ab. (2) Bei porenhaltigen Textilien, also bei den Aufmachungsformen T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] und GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] , sind in die VerformungEntsteht bei Textil-Herstellung und Anwendung infolge einer Dehnungs-, Biege-oder Torsions-Beanspruchung; häufig nicht voll-elastisch. [[Verformung]] nicht nur die T-Fasern involviert. Auch die Poren verändern sich hinsichtlich ihrer Grösse und Position, weil die belasteten Fasern angesichts der von Poren gebildeten Freiräume ausweichen können. Solche Veränderungen sind in der Regel ganz oder teilweise irreversibel.
vgl: Verformung; Erholung; Eigenschaft; Faser-Umlagerung

Verhalten
vgl: Eigenschaft

Verklebung
vgl: CP-Bindung

Verzugskraft
vgl: Faser-Haftung

VoluminositätCharakteristikum vieler Textilien, aus Poren zwischen Fasern oder Fäden resultierend. [[Voluminosität]]
Sie ist ein Charakteristikum von Textilien, aus Poren resultierend, die sich zwischen den T-Fasern und zwischen den Fäden eines T-Stoffs befinden. Sie ist in weiten Grenzen einstellbar, jedoch nicht zu unterdrücken.
vgl: Voluminosität; Dichte; Haarigkeit; Haptik; Textur

Warenbahn
vgl: Bahnenware

Waschen
Mehrdeutiger Begriff: (1) Regenerierendes W. bei der PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] von Mehrweg-Textilien; zBzum Beispiel . als "gewerbliche Wäschen". (2) Auswaschen von Verarbeitungs-Hilfsmitteln aus Roh-Textilien mittels industrieller Wäsche
vgl: Waschen; Pflege; Veredlung

Wasserstoffbrücken-BindungMehrdeutig; (1) Chemisch-physikalische Bindung (CP-Bindung). (2) Chemische Bindung (C-Bindung). (3) Textile Bindung (T-Bindung): geometrische Faden-Anordnung in einem T-Stoff. [[Bindung]].
vgl: CP-Bindung

Wichte
vgl: Dichte

Widerstand
vgl: Beständigkeit

Wieder-Erholung
vgl: Erholung

Wirksubstanz-Auftrag
vgl: Auflage-Masse

Zellulose
vgl: Cellulose.

ZusatzstoffSammelbegriff für Wirksubstanzen, die bei Herstellung oder
Oberbegriff für Wirksubstanzen, die dem entstehenden Substrat bei der Herstellung oder bei der anwendungsorientierten VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] eines TexHalbzeugs zugegeben werden. Dazu gehören zBzum Beispiel Polymer-Additive; T-Präparationen; Alterungsschutz-Mittel; Bindemittel; Flammschutz-Mittel; Beschwerungsmittel. Manche Wirksubstanzen erfüllen nur eine temporäre Aufgabe, so dass sie noch beim Hersteller entfernt werden (der zulässige Rest-Gehalt im TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] wird vereinbart).
vgl: Zusatzstoff; T-Präparation; Funktionalisierungs-Substanzen; Veredlung

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Inhaltsverzeichnis
Navigation
Werkzeuge