Einleitung

Aus E-Symposion tec-tex: Technische Textilien in interdisziplinärer Sicht
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] als Veranstaltungs- und InterNet-Thema

Vorbemerkung zu Oberbegriffen: Die Begriffe "Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] " und "TextilHalbzeug" fungieren im weiteren als Oberbegriffe und werden vorrangig in Überschriften verwendet. Im Fliesstext finden sich stattdessen die Begriffe "TecTextilien" (für Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] ) und "TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] " (für TextilHalbzeug). Ein einzelnes, spezielles Technische TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] wird mit dem Begriff "TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] " beschrieben. Es liegt entweder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] oder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] vor.
Vorbemerkung zu Fachbegriffen: Wegen des interdisziplinären Ansatzes muss der Blickwinkel des Anwenders berücksichtigt werden. Dementsprechend werden textilübliche Begriffe modifiziert, um Verwechslungen zu vermeiden. Dazu einige Beispiele (Details: vgl Glossar): T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] anstelle Faser, weil es in der Technik verschiedenartige Fasern gibt. T-Glasfaser anstelle Glasfaser, um sie von optischen Glasfasern unterscheiden zu können. T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] (als Hilfsmittel bzw Wirksubstanz) anstelle des vieldeutigen Begriffs "Präparation. T-SchlichteSchlichte für Polymer-Fasern, dient generell als Verarbeitungs-Hilfsmittel. [[T-Schlichte]] anstelle Schlichte, um die für FaserGarne verwendete "Kettfaden-Schlichte" von der "Schlichte" anorganischer Glas-Fasern eindeutig abgrenzen zu können. T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] anstelle Stoff, weil es in der Technik nicht nur textile Stoffe gibt. T-Struktur anstelle Struktur, um die textile Struktur - im Sinne eines "textilen Gerüsts" - von der Polymer-Struktur oder von einer Leichtbau-Struktur abgrenzen zu können. TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] als eindeutiger technischer Begriff anstelle der textilüblichen "Feinheit", weil die "Feinheit" für Aussenstehende verwirrend ist: Eine "grosse Feinheit" entspräche nämlich – fern jeder Plausibilität - einem kleinen TiterLängenbezogene Masse von T-Fasern und Garnen ("tex": g je 1 km; "dtex": g je 10 km). Monofile: in mm; Nano-Fasern: in nm oder µm. Begriff "Feinheit": unlogisch, denn eine grosse Feinheit entspricht einem geringen Titer. [[Titer]] , also dünnen Fasern oder Garnen.


Interdisziplinärer Charakter

Ein virtuelles Symposion für Anwender, Verarbeiter und Hersteller Technischer Textilien

Das an den Start gegangene e-Symposion soll Verarbeiter/Anwender sowie Hersteller Technischer Textilien bei der zunehmend komplexeren Entwicklung von TecTextilien unterstützen. Gleichermassen sind dabei die Verarbeitung, Herstellung und Qualitätssicherung von TecProdukten angesprochen. Die notwendigen Informationen werden sich nicht aus einem wettbewerbs-schädigenden Detailwissens-Transfer speisen, sondern auf drei Säulen üblicher technischer Zusammenarbeit ruhen: Interdisziplinäre Betrachtungsweise, Bereitstellung produkt-unabhängiger, grundlegender Zusammenhänge ingenieurwissenschaftlichen Zuschnitts, Aufdeckung technischer Analogien zwischen bisher unbeachteten branchenübergreifenden Fragestellungen.

Erläuterndes Beispiel für die Komplexizität: Die für TecProdukte vorgesehenen Gewebe bewertet der Hersteller in der Regel nach textilüblichen Kriterien und entsprechenden Prüfbedingungen, wie Mindest- Breite, Faden-DichteBei Technischen Textilien unterscheiden: Substanz-Dichte für porenfreie Textilien (Fasern); Roh-Dichte für porenhaltige Textilien (Stoffe und Garne). [[Dichte]] , Höchstzugkraft und Höchstzugkraft-Dehnung, Fehleranzahl je Lauflänge, Rest-Schrumpf usw. Solche Kriterien interessieren den Anwender nur mittelbar; vorrangig benötigt er Daten, mit denen er die anwendungstechnische Eignung der jeweiligen TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Lieferung beurteilen kann. Dazu gehören beispielsweise: Schwankungsbreite anwendungstechnisch bedeutsamer Merkmale, entweder über die Gewebe-Breite hinweg oder zwischen nominell gleichen Gewebe-Ballen und -Partien. Abweichungen von der strikten Orthogonalität zwischen Kett- und Schuss-Fäden, weil bandförmig verwendete Gewebe (beispielsweise Pressen-, Förder-, Sieb-Bänder) schon bei geringen Orthogonalitäts-Abweichungen zum irreversiblen seitlichen Verlaufen neigen. Porositäts-Schwankungen über der Gewebe-Breite jedes einzelnen Gewebe-Ballens, weil sie langfristig die Abscheide-Leistung bei Pressen- sowie Sieb-Bändern und bei grossflächigen Flitermedien beeinträchtigen. Schwankungen des Kraft-Dehnungs-Verhaltens in der Gewebe-Querrichtung, weil sie beispielsweise die Falten-Bildung fördern, die konstruktiv beabsichtigte Auswölbung beeinträchtigen und die Konfektionierung erschweren. (Anmerkung: solche Schwankungen resultieren vorwiegend aus der gebräuchlichen Thermofixier-Strategie, bei der anstelle des konstanten K-/D-Verhaltens (in Querrichtung) die Gewebe-Endbreite als Zielgrösse verwendet wird. Faserprovenienz-typische Schwankungen der Hydrolyse-Anfälligkeit, weil sie das Alterungs-Verhalten, d.h. die die Standzeit (Lebensdauer, Nutzungshäufigkeit) eines verarbeiteten TecProdukts, unkalkulierbar verändern.


Vom TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] zum TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]]

KAT.Kategorie mit Erläuterungen TexHalbzeug Technisches-Produkt Technisches Textil TecProdukt TecSubstrat TecKomponente System-Komponente Definition-Technische-Textilien SektionAnwendung


TecProdukte als anwendungs-spezifische Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] entstehen durch spezielle VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] von TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]]

Der Themen-Bereich des e-Symposions erstreckt sich vom TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] und den notwendigen Zusatzstoffen bis zum TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] , ergänzt durch Spezial-Prüfungen und spezielle ökologische Aspekte. Zu den TexHalbzeugen gehören neben den StoffHalbzeugen (also Roh-Gewebe, Roh-Gestricke, Roh-Vliese ...) die GarnHalbzeuge (Einfach-Garne, Zwirne, Monofile, Effekt-Garne ...) und die FaserHalbzeuge (Filamente, T-Fasern, S-Fasern ...). Als charakteristische Zusatzstoffe sind Additive, T-Präparationen, Veredlungs-Wirksubstanzen, Pigmente usw zu nennen.

TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] als Ausgangspunkt für TecProdukte‎ (in allgemeiner Darstellung).

Hinweis auf einen im Bild nicht dargestellten Spezialfall: Auch faserförmige TexHalbzeuge können als TecProdukte dienen, wie die Beispiele von Schneid- oder Mahl-Flock sowie Kurzschnitt lehren. Die anwendungsspezische Veredlungs-Behandlung solcher TexHalbzeuge besteht zBzum Beispiel . in der Herstellung einer speziellen Faserlängen-Verteilung oder in der Anpassung wesentlicher Faseroberflächen-Eigenschaften an den Anwendungsfall.

TexHalbzeug als Ausgangspunkt für TecProdukte.png



TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] und Consumer-Produkt haben die gleiche Basis:das TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]]

Es bedarf in der Regel einer anschliessenden anwendungsspezifischen Veredlungs- bzw Aufbereitungs-Behandlung, um aus dem TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] ein spezielles TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] zu formen. Erst dann lässt sich dieses TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] eindeutig von Consumer-Produkten unterscheiden, denn weder die TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] -Fertigung noch die TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] -Struktur sind geeignet, TecProdukte eindeutig von Consumer-Produkten unterscheiden zu können.

Anwendungsorientierte Gliederung der TecTextilien.

Hinter dem Begriff "Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] " verbirgt sich eine extrem grosse Gruppe von Produkten, deren Eigenschaften anwendungsspezifisch und dementsprechend vielgestaltig sind. Deshalb werden diese Produkte beim e-Symposion summarisch als TecProdukte bezeichnet. Ein solches TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] kann entweder als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] oder als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] fungieren.

Anwendungsorientierte Gliederung der TecTextilien.png


TecProdukte können als TecSubstrate und als TecKomponenten vorliegen

Beim TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] wird zwischen zwei Klassen unterschieden: den TecKomponenten und den TecSubstraten. Die TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] wird in ein technisches Endprodukt integriert und verliert dadurch ihren textilen Charakter ("textile inside" in Anlehnung an einen bekannten Werbespruch der Computer-Branche). Das TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] dagegen bewahrt den textilen Charakter, trotz der zur Endprodukt-Gestaltung notwendigen Konfektionierung.

Beispiel zum TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] -TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] -Unterschied: Ein für Schutzkleidung verwendeter T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] ist als TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] zu betrachten. Bei Förderbändern fungiert ein Trägergewebe als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] , denn sein textiler Charakter ist nicht erkennbar. Auch das in einem Airbag verarbeitete Gewebe fungiert als TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] , denn der Airbag-Luftsack ist ein untrennbarer Bestandteil eines komplexen Airbag-Systems.

e-Symposion und Fakten-Netz

Mittels InterNet verbindet das virtuelle Symposion fachliche Kompetenz mit einer leistungsfähigen Datenbank und einem engagierten Diskussionsforum.

Die InterNet-Nutzung eröffnet - wie erwähnt - die Möglichkeit, die Veranstaltungsbeiträge sukzessiv zu einem permanent aktuellem Fakten-Netz zu verknüpfen. Diese Informationen bilden die inhaltliche Basis des e-Symposions. Dazu ein Beispiel, das "textil" beginnt und technisch endet:

"Abrasive Schädigung” und mögliche Folgen: Um T-Fasern unter Hochleistungs-Bedingungen verarbeiten zu können, muss ihre Oberfläche mittels T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] (”Avivage”, die u.a. die Faser-/Festkörper-Reibung kontrolliert) geschützt werden, insbesondere vor einer faserschädigenden Abrasion an diversen Maschinen-Elementen. Faser-Einfluss: Bei Roh-Baumwolle gewährleistet fasereigenes Wachs mittels Festkörper-Schmierung bestmöglichen Schutz. Bei allen anderen Standard-Fasern (Chemie-FasernPolymerfaser-Familie, aus Synthese- und Regenerat-Fasern bestehend. [[Chemie-Fasern]] , Wolle...) übernehmen flüssig applizierte, auf der Faser-Oberfläche lagernde Zusatzstoffe die Schmier-/Schutz-Funktion. Feststoff- oder Flüssigkeits-Schmierung: Die Wirkung solcher T-Präparationen, die einen Flüssigkeits- oder Gel-”Film” bilden, basiert in der Regel auf einer ”Flüssigkeits-Schmierung”. Wenn die Baumwoll-Faser vorbehandelt wird - beispielsweise für Medizintechnik-Mull in Form einer Bleiche - und dabei den Wachs-”Mantel” verliert, dann muss auch sie vor der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Herstellung mit einer T-PräparationWirksubstanz-Gruppe innerhalb der Zusatzstoff-Klasse. Dazu gehören: Präparationen, Avivagen, Schmälzen, Nachavivagen, Schlichten, Öle, Paraffine. Steuern die Verarbeitungseigenschaften. [[T-Präparation]] versehen werden. Erfahrungsgemäss ist solchermassen vorbehandelte (avivierte) Baumwolle dann wesentlich abrasionsanfälliger als Roh-Baumwolle und ebenso abrasionsanfällig wie die anderen Faser-Arten. Die besondere Leistungsfähigkeit der Festkörper-Schmierung bestätigt sich bei Strick-Garnen und bei geschlichteten Kett-Garnen, wenn mittels einer ”Paraffinierung”, also eines inselförmigen Wachs-Auftrags, das GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Verarbeitungsverhalten wesentlich verbessert wird. Auch beim ”Ring-Spinnen, einem weit verbreiteten Verfahren zur FaserGarnals Faser-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus Schnitt-Fasern ("S-Faser") bestehend; stets mit Drehung und Textur (Kräuselung). [[FaserGarn]] -Herstellung, spielt die Feststoff-Schmierung eine entscheidende Rolle: Als Feststoff dienen hierbei einige der vom GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Körper abstehenden Faser-Enden, die vom rotierenden Ringläufer erfasst und als Schmiermittel für das System Ringläufer/Ring verwendet werden. Dieser Fakt lässt sich mittels eines simplen Experiments illustrieren: Wenn anstelle eines FaserGarns (mit abstehenden Faser-Enden) ein faserenden-loses FilamentGarnals Filament-Garn der Aufmachungsform Garn zuzuordnen; bei Technischen Textilien aus einem Filament-Bündel bestehend; mit Drehung oder mit Textur. [[FilamentGarn]] unter gleichen Bedingungen verarbeitet wird, dann verglüht der Ringläufer im Kontakt-Bereich mangels Faserenden-Schmierung innerhalb weniger Sekunden. Die zusätzliche Flüssigkeits-Schmierung (Spinnring-Schmierung) bei der Herstellung faserenden-armer Kammgarne unterstreicht die Notwendigkeit der Ringläufer-/Ring-Schmierung bei unzureichender Festkörper-Schmierung. Eine leistungsfähige, abrasionshemmende Schmierung ist nicht nur bei der Verspinnung erforderlich, sondern beispielsweise auch bei der Texturierung von FilamentGarnen sowie beim Zwirnen, insbesondere beim "Doppeldraht"-Zwirnen für GarnHalbzeuge. Technische Konsequenzen:Die abrasive GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Schädigung beeinträchtigt die textile Qualität. Deshalb lassen sich nur mit Roh-Baumwolle bisher die technisch möglichen grossen Verarbeitungs-Geschwindigkeiten voll nutzen; alle anderen Faser-Arten müssen mit wesentlich reduzierter Geschwindigkeit verarbeitet werden, um eine abrasionsbedingte Faser-Schädigung zu vermeiden. Abrasiv geschädigte Garne verursachen Verarbeitungs- und Anwendungs-Probleme, beispielsweise: reduzierte GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Festigkeit; Generierung mehlartigen Abriebs bei der GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Verarbeitung; Flusen-Bildung; weitergehende GarnRepräsentiert bei Technischen Textilien die dritte Aufmachungsform. Das Pendant zum Garn ist der "Faden", der einen konkreten Garn-Abschnitt kennzeichnet. [[Garn]] -Schädigung beim Zwirnen; qualitative Verschlechterung des Stoffs, der solche vorgeschädigten Garne enthält; beschleunigte Alterung bei wiederholter PflegeRegenerierende Reinigungs-Behandlungen Technischer Textilien: Waschen, desinfizierendes Waschen, ChemischReinigen, Sterilisieren, Entstauben. [[Pflege]] -Behandlung von Produkten, deren TecSubstratTecProdukt, das als dominierende Komponente des technischen-Produkts fungiert und dessen textilen Charakter verantwortet. [[TecSubstrat]] solche Garne enthält. Generell anwendbare Problemlösungen, beispielsweise in Form von T-Präparationen mit einem thermostabilen Viskositätsindex, fehlen bisher, weil solche Zusatzstoffe auch wesentliche Randbedingungen (Auswaschbarkeit, Beeinflussung der Anfärbbarkeit usw) erfüllen müssen.

Die grosse Themen-Fülle lässt sich nur unter Mitwirkung vieler kompetenter Autoren erschliessen, wobei anwendungstechnische und textilspezifische Beiträge gleichermassen bedeutsam und erwünscht sind. Die Beiträge werden in verschiedenartiger Form vorliegen: als Themen-Übersichten (reviews); als vertiefende wissenschaftliche und technische Abhandlungen; als Abstracts von Beiträgen, die andernorts in Form von Publikationen oder Vorträgen erschienen sind; als werbefreie Produkt-Informationen; als detaillierte Erläuterungen mit lexikalischem Charakter. Die Beiträge folgen einer einheitlichen inhaltlichen Gliederung:

Die Auswertung von Literatur-Beiträgen erfolgt mittels eines Auswertungsschemas: Das folgende Beispiel illustriert die geplante Auswertungs-Methodik und -Tiefe. Standardisierte Bezeichnungen für Aufmachungen und Eigenschaften gewährleisten, dass sich TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Anwendungen vergleichen lassen und Unterschiede herausgearbeitet werden können.

Feld Inhalt
Anwendungs-Kategorie Geo-Textilien als Filtermedium für die Kolloid-Fraktion von Niederschlagswasser-Begleitstoffen
Quelle [SKF2010] Siepmann R; Kammer vdF; Förstner U: "Transport of colloids in filter columns: Laboratory and field experiments". in: [FKF2010] Frimmel FFaser .H; Kammer vdF; Flemming H-C.(HrsgHerausgeber ):: "Colloidal transport in porous media". Springer-VerlagBerlin. 2010.
Motivation Die zunehmende Versiegelung der Bodens in urbanen Regionen vergrössert das Niederschlagswasser(NW)-Volumen. Das wachsende Verkehrsaufkommen belastet wegen des metallhaltigen Bremsen-, Reifen- und Strassenbelag-Abriebs das abfliessende NW; hinzu kommt die Belastung durch den ansteigenden atmosphärischen Feinstaub-Anteil. Dies gefährdet insgesamt die Grundwasser-Qualität, weil die störenden NW-Inhaltsstoffe, insbesondere Zink, Blei, Platin, Kupfer, Aluminium und Tausalz-Begleitstoffe, vorwiegend an Teilchen kolloidaler Fraktion gebunden sind, die sich in üblichen Flachbett-Sandfilter-Anlagen nicht abscheiden lassen. .
Ziel Weitgehende Abscheidung der kolloidalen Fraktion im Niederschlagswasser
Anwendungsbereich Filtration; fest-flüssig.
Randbedingungen Hoher Metall-Anteil in der kolloidalen NW-Fraktion. Extreme saisonale, regionale und lokale Schwankungen von: Gehalt kritischer Substanzen im NW; NW-Volumen (zwischen wochenlangen Trocken-Perioden und Regen-Stürmen variierend); NW-Temperatur; Salz-Gehalt.
Stand der Technik Bestenfalls Feststoff-Abscheidung in Sandfilter-Anlagen; aber mit erfahrungsgemäss geringer Abscheidung der kolloidalen Fraktion und mit störender Anfälligkeit gegenüber Verstopfung..
Lösungsweg Sandfilter-Anlage. Ohne und mit Geotextil-Schicht. Modell-Kolloid; reales NW einer Bundesstrasse. Grundlegende Untersuchungen im Labor-Massstab; saisonale Untersuchungen im Pilot-Massstab an einer Bundesstrasse.
TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] TecKomponenteTecProdukt; als unauffällige Komponente in einem technischen-Produkt integriert ("textile inside"); textiler Charakter bleibt nicht erhalten. [[TecKomponente]] : "Geotextil". VeredlungSammelbegriff für (Basis)-Veredlung (Entschlichten, Waschen) und anwendungsorientierter Spezial-Veredlung von TexHalbzeug. [[Veredlung]] (zBzum Beispiel : Oberflächen-EigenschaftenWesentliche einstellbare Eigenschaften Technischer Textilien: Verhalten gegenüber Flüssigkeiten, Reibungs-Verhalten (Haftreibung, Gleitreibung), Adhäsivität, elektrostatisches Verhalten. [[Oberflächen-Eigenschaften]] )? AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ?
TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Integration(konstruktive Lösung) Filtrierende Geotextil-Lage auf der Anström-Seite des Sand-Filters
Erwartete TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Funktion Nur als Vorfilter vorgesehen, um die unerwartet grossen grobkörnigen Sand-Anteile vom Sand-Filter fernzuhalten.
TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] T-StoffErsetzt den vieldeutigen Begriff Stoff. Er kann aus Garn (Gewebe, Maschen-Stoff) oder Faser (Vlies) hergestellt sein. Grosse Bedeutung als Technisches Textil. [[T-Stoff]] (k.w.a.keine weiteren Angaben ): Vliesstoff? Spinn-Vlies? S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] -Vlies? vernadelt? mit Bindemittel verfestigt? Flächen-Masse? PorositätCharakteristische Eigenschaft von Textilien; Unterscheidung zwischen Nanometer-Poren und Mikrometer-Poren notwendig. [[Porosität]] ?
Faser "Polypropylen" (k.w.a.keine weiteren Angaben ). Filament"endlos" lange Faser; Basis-Produkt der Chemiefaser-Herstellung. Auch für die Naturfaser Seide (bombyx-mori-Typ) gebräuchlich. [[Filament]] ?; S-FaserGehört zur Aufmachungsform Faser ("T-Faser"). Typische S-Faser-Varianten bei Technischen Textilien: geschnittene Chemie-Fasern mit Textur; Hart-Fasern (Natur-Fasern). [[S-Faser]] ? Faser-Durchmesser: cazirka 20 µm (Schätzung gemäss REMRasterelektronen-Mikroskop; -Mikroskopie -Bild "Fig.4.14").
Prüftechnik Anwender Sandbett-Filterprüfstand.
Prüfsubstanzen Modell-Kolloid. Reales NW.
Ergebnisse (textiler Beitrag) (1) Geotextil erweist sich infolge der Agglomeration vieler kolloidaler Teilchen auf der Faseroberfläche als leistungsfähiges Filtermedium für die kolloidale Fraktion. (2) Geotextil eignet sich zugleich als Vorfilter, weil es die sukzessive Sandbett-Verstopfung verhindert. (3) Wesentlich erhöhte Abscheidung der metallhaltigen Kolloide im Vergleich zur Filtration ohne Geotextil. (4) Geotextil ist begrenzt rückspülbar.
Schlussfolgerungen Ursache der positiv wirkenden Teilchen-Agglomeration ist unklar. Salzgehalt des Winter-NW beeinträchtigt das Rückhalte-Vermögen.
Weiterführende Aufgaben k.A.
Ref-Bemerkungen (1) Beitrag der hydrophoben Polyprop-Faseroberfläche zur vermuteten Agglomerat-Bildung? Fördert der hydrophobe Charakter in Trocken-Perioden eine als Agglomerat-Bildung erscheinende Verkrustung der Faser-Oberfläche? (2) Eignung eines Mischfaser-Geotextils aus zBzum Beispiel . hydrophobem Polypropylen und hydrophilen Polyamid 6 (6.6)?(3) Geotextil als optimale AufmachungZu einer Aufmachungsform gehören zahlreiche Aufmachungen; zum Garn beispielsweise Filament-, Faser-, Effekt-Garn, Zwirn. [[Aufmachung]] ? (4) Optimaler Faser-Durchmesser? (5) Abdichtung Geotextil/Filtersäulen-Mantel


"Wir haben zu viel zu wissen gekriegt und fangen zu wenig damit an." [Wal 2009]

Nachdem TecTextilien seit Jahrtausenden angewendet werden, stellt sich die Frage, ob der mit dem e-Symposion verbundene Aufwand nutzbringend ist, also die weitere Entwicklung solcher Textilien fördern kann. Wegen des ungebrochen grossen Anwender-Interesses an TecTextilien ist diese Frage dann zu bejahen, wenn zugleich die für Anwender unübersichtliche textile Vielfalt anwendungsorientiert geordnet wird. Zwei Argumente belegen diese Auffassung:

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Inhaltsverzeichnis
Navigation
Werkzeuge