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Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] aus interdisziplinärer Sicht

Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] sind keine Erfindung der Neuzeit und kein Gewächs der Chemiefaser-Ära. Bereits vor 5 Jahrtausenden verwendeten Ägypter die damals verfügbaren Naturfaser-Textilien als Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] , zBzum Beispiel . als Sonnenschirme, Segel, Netze und Dochte. Chinesen, Griechen und Römer nutzten Textilien vor mehr als 2 Jahrtausenden für gleichartige Anwendungen. Erst im 20.Jahrhundert erweiterte sich die Anwendungsbreite wesentlich und zugleich sukzessiv.

Aus ingenieurtechnischer Sicht erklärt sich das aktuell grosse Interesse an Technischen Textilien mit generellen Entwicklungen, zBzum Beispiel : dem sich ausbreitenden Leichtbau-Prinzip, dem günstigen Masse-/Festigkeits-Verhältnis textiler Konstruktionen, dem rasch wachsenden Faser-Angebot, der Nutzung der vergleichsweise grossen Faser-Oberfläche für die Funktionalisierung, der extrem vielfältigen Möglichkeiten der Produkt-KonstruktionSkelett (Aufbau bzw Gestalt) des TexHalbzeugs (Roh-Textils), aus dem das Technische Textil hergestellt wird. [[Konstruktion]] und -Oberflächengestaltung, dem Streben nach mehr haptischem Komfort bei technischen Produkten usw. Belebend wirkte sich zudem das wachsende Interesse von Textilherstellern an "Nischen"- Produkten aus, auch wenn kleine Partiegrössen, ungewohnt detaillierte Anwender-Wünsche sowie hohe Qualitätsanforderungen die Freude an Nischen zeitweilig trübten.

Inzwischen haben sich die Technischen Textilien einen festen Platz in der breiten Palette technischer Werkstoffe und Vorprodukte erobert. Zudem ermöglichen sie als "textile Hoffnungsträger" - dank ihrer in weiten Grenzen anpassbaren Eigenschaften - den Schritt in weiterführende Anwendungen, zBzum Beispiel . in der Fahrzeug-Technik, Bau-Technik, Weltraum-Technik, Verbundstoff-Technik und bei medizinischen Anwendungen. Und die erreichte Anwendungsbreite nährt das Interesse der Fachöffentlichkeit an weiteren Anwendungsmöglichkeiten.

Der Entwicklungsimpuls für eine neue oder weitergehende Anwendung Technischer Textilien kommt erfahrungsgemäss vom Anwender. Dieses Vorgehen hat sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten als fruchtbar erwiesen, muss aber angesichts des steigenden Entwicklungsaufwands und der wachsenden Entwicklungsdauer ständig optimiert werden. Wesentliche Teile der Optimierungsaufgabe lassen sich in folgenden Fragen zusammenfassen:

(1) Bietet der 'interdisziplinäre Charakter Technischer Textilien die bisher kaum genutzte Möglichkeit, über Branchen-Grenzen hinweg TecProdukte gleichartigen Anforderungsprofils wechselseitig zu nutzen, um Entwicklungskosten verringern zu können?

(2) Wie lässt sich das Alterungs-Verhalten von TecProdukten mit vertretbarem Aufwand und hoher Prognose-Sicherheit abschätzen? (Erläuterung: Die Qualität "technischer Produkte" hängt wesentlich vom Alterungs-Verhalten ab. Dementsprechend erwarten Anwender (als Hersteller solcher Produkte) eine verbindliche Aussage der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Hersteller über das Alterungs-Verhalten Technischer Textilien. Sie können dabei auf die Vorreiter-Rolle der TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Industrie verweisen, deren Veredlungsbetriebe bereits vor einem Jahrhundert (1911) erfolgreich die Alterungs-Prognostik in Form spezieller "Echtheits"-Prüfungen einführten.)

(3) Ist es angesichts der rasanten TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Entwicklung und -Anwendung nutzbringend, an Eigenschaften jener T-FaserBegriff vermeidet missverständliche Überschneidungen mit nicht-textilen Fasern (Zellulose-, Holz-, Leder-, optische Glas-Fasern). Basis-Aufmachungsform. [[T-Faser]] -Arten zu erinnern, die aktuell aus irgendwelchen Gründen den Herstellern oder Anwendern uninteressant erscheinen?

(4) Ist die Annahme gerechtfertigt, dass für die TecProduktMarktübliches Produkt innerhalb einer Produkt-Gruppe; fungiert als Bestandteil eines technischen-Produkts (TecSubstrat oder TecKomponente); entsteht bei anwendungsspezifischer Veredlung eines TexHalbzeugs. [[TecProdukt]] -Herstellung spezielle Techniken benötigt werden, die ausserhalb der vielfältigen TextilOberbegriff für Textilien beliebiger Anwendung und Aufmachungsform/Aufmachung; in beliebigem Bearbeitungs-Zustand. [[Textil]] -Verfahrenstechnik angesiedelt sind? Oder bilden "Roh-Textilien" (TexHalbzeugSammelbegriff für textile Zwischenprodukte (Roh-Fasern, -Garne, -Stoffe). Mittels zusätzlicher, spezieller Veredlung entstehen daraus Technische Textilien (TecProdukte). [[TexHalbzeug]] ) die Basis für beliebige textile Produkte, die sich erst mittels spezieller Veredlungs-Behandlungen in TecProdukte umformen lassen?

(5) Welche Bedeutung haben für TecProdukte die T-Präparationen, die häufig nur als Verarbeitungs-Hilfsmittel dienen sollen, aber als ubiquitäre Funktionalisierungs-Substanzen auf beliebigen Faser-Oberflächen anzutreffen sind?

(6) Ist es angesichts der steigenden Anwender-Anforderungen nutzbringend, die in der Technik weitverbreiteten Identitäts-Prüfungen generell auf TecProdukte anzuwenden, wenn sich aussagekräftige Prüfwerte mit vertretbarem Aufwand ermitteln lassen? (Erläuterung: Die grosse Komplexizität textiler Verfahrenstechnik und die vielen stofflichen Einflussfaktoren fördern Eigenschafts-Schwankungen, die bei TecProdukten störend sein können. Dies trifft vorrangig auf Schwankungen zwischen Fertigungs-Partien zu.)

Diese Fragen lassen sich anhand jener vielen Beiträge beantworten, die jährlich in Form von Publikationen, Vorträgen, Dissertationen und Berichten erscheinen, vorausgesetzt, das Wissens-Angebot wird aus technisch-interdisziplinärer Sicht aufbereitet und anhand einer tragfähigen Definition Technischer Textilien gegliedert. Dazu dient das Symposion TECHNISCHE TEXTILIEN, das an eine ursprüngliche Form des Symposions anknüpft und einen unbegrenzt grossen "Sammelband mit Beiträgen verschiedener Autoren zu einem Thema" ohne "Redaktionsschluss"-Termin bereitstellen wird. Die Beiträge konzentrieren sich - wie die vorstehenden Fragen illustrieren - auf anwendungsorientierte Fragen, nicht auf textiles Spezialwissen und nicht auf fertigungstechnische Details. Einen ersten Eindruck vom e-Symposion vermittelt die vorliegende thematische Gliederung in Sektionen. Sie dient als Wegweiser, nicht als strikte Richtschnur, weil das e-Symposion für neue Gebiete und neue Fragestellungen offen bleiben soll.

Das e-Symposion "Technische TextilienTextilien-Klasse, in der sich sämtliche TecProdukte befinden, jedoch keine Consumer-Textilien. [[Technische Textilien]]; [[Definition-Technische-Textilien]] in interdisziplinärer Sicht" ist eine virtuelle Veranstaltung, die im InterNet stattfindet und dementsprechend keine physische Teilnahme erfordert. Dafür werden kompetente Autoren Beiträge liefern (vgl Kap "SymLog"), die via InterNet zur Diskussion gestellt werden. Symposion-Leser übermitteln per eMail ihre Fragen und Kommentare an den Veranstalter; die Referenten nehmen im InterNet dazu Stellung. Die InterNet-Nutzung ermöglicht die wünschenswerte Aktualität, verweist den Leser mittels Links auf wesentliche fachübergreifende Zusammenhänge und macht zudem die Schriften-Sammlung jederzeit verfügbar, einschliesslich eines für private Zwecke kostenlosen Abrufs der Beiträge.

Der private Veranstalter beschreitet mit diesem Konzept Neuland. Deshalb sind Leser und potentielle Referenten aufgerufen, an der Gestaltung des Veranstaltungs-Modus mittels konkreter Vorschläge aktiv mitzuwirken. Alle an dieser Thematik interessierten Fachleute sind eingeladen, am e-Symposion als diskussionsfreudige "Zuhörer" (Leser) oder als fachkundige Referenten (Autoren) teilzunehmen.

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